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Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Krähenvögel
Aussehen
Größe:
36–39 cm
Gewicht:
180–250 g
Alter:
Bis zu 20 Jahre
Nahrung
Die Alpendohle ist ein Allesfresser, der sich an Insekten, Samen, Beeren und gelegentlich an Aas oder Essensresten von Touristen bedient. Im Winter nutzt sie ihre Intelligenz, um versteckte Nahrungsquellen zu finden.
Verbreitung
Ihr Verbreitungsgebiet umfasst die Alpen, Pyrenäen, Karpaten und den Kaukasus. In Deutschland ist sie vor allem in den bayerischen Alpen zu beobachten.
Alpendohle Flugbild
Heimsich oder Invasiv
Die Art ist in den Hochgebirgen Europas heimisch und ganzjährig dort anzutreffen.
Lebensweise
Alpendohlen sind gesellige Wildtiere, die sich meist in kleinen Schwärmen aufhalten. Sie sind anpassungsfähig und gewöhnen sich leicht an den Menschen.
Lebensraum
Typisch für die Alpendohle ist ihr Vorkommen in hochalpinen Regionen, an Felswänden und Skigebieten. Im Winter sucht sie oft niedrigere Lagen auf, wo sie leichter Nahrung findet.
Feinde der Alpendohle
Zu ihren natürlichen Feinden zählen Greifvögel wie der Habicht oder der Steinadler, aber auch Marder und der Rotfuchs. Der Mensch beeinflusst den Bestand durch Tourismus und Klimawandel.
Interessante Fakten
- Die Alpendohle kann in Höhen von über 4000 Metern leben – höher als viele andere Vogelarten.
- Sie ist eine der wenigen Vogelarten, die selbst im Winter in Hochgebirgen bleiben.
- Ihr gelber Schnabel und die roten Beine sind unverwechselbare Merkmale.
- Alpendohlen sind für ihre Flugakrobatik bekannt – sie nutzen Thermik und Aufwinde meisterhaft.
- Sie leben in dauerhaften Paarbeziehungen und brüten meist in denselben Felsnischen.
- Der Ruf der Alpendohle ist ein helles, pfeifendes „Tschrrip“, das weithin hörbar ist.
- Sie sind außergewöhnlich zutraulich gegenüber Menschen, besonders an Berghütten.
- Alpendohlen können sich Futterstellen merken und gezielt wieder aufsuchen.
- Sie unterstützen die Verbreitung von Pflanzensamen durch das Fressen und Ausscheiden von Beeren.
- In der Bergkultur gilt die Alpendohle als Symbol für Freiheit und Wildnis.
Häufig gestellte Fragen
Wo lebt die Alpendohle in Deutschland?
Die Alpendohle lebt vor allem in den bayerischen Alpen, besonders rund um Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen und das Zugspitzgebiet.
Was frisst die Alpendohle am liebsten?
Sie frisst Insekten, Beeren, Samen und im Sommer auch Abfälle an Berghütten oder Aussichtspunkten.
Ist die Alpendohle ein Zugvogel?
Nein, sie ist Standvogel und bleibt ganzjährig im Gebirge, weicht im Winter aber manchmal in tiefere Lagen aus.
Wie erkennt man eine Alpendohle?
An ihrem schwarzen Gefieder, dem gelben Schnabel und den roten Beinen ist sie leicht zu erkennen.
Wie alt wird eine Alpendohle?
In freier Natur erreicht sie ein Alter von etwa 15 bis 20 Jahren.
Sind Alpendohlen geschützt?
Ja, sie stehen unter besonderem Schutz nach der europäischen Vogelschutzrichtlinie.
Wo baut die Alpendohle ihr Nest?
In Felsspalten, Höhlen oder an Gebäuden in höheren Lagen – oft in der Nähe von Skistationen oder Berghütten.
Wie viele Eier legt die Alpendohle?
Das Weibchen legt zwischen drei und fünf Eier, die rund drei Wochen bebrütet werden.
Warum folgt die Alpendohle Menschen?
Sie hat gelernt, dass Menschen oft Essensreste hinterlassen, und nutzt diese Nahrungsquelle opportunistisch.
Gibt es die Alpendohle auch außerhalb Europas?
Ja, kleinere Populationen leben auch in Teilen Asiens, insbesondere im Himalaya-Gebirge.
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Haubenmeise
Die Haubenmeise (Lophophanes cristatus) ist ein charakteristischer Bewohner europäischer Nadelwälder und durch ihre schwarze Haube leicht zu erkennen. Sie lebt baumnah, ist ganzjährig im Revier und beeindruckt mit ihrer Agilität und ihrem trillernden Gesang.
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