Foto: iStock/Alexander Predov
Name:
Alpensegler
Wissenschaftlicher Name:
Tachymarptis melba
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Seglervögel (Apodiformes)
Familie:
Segler (Apodidae)
Aussehen
Größe:
20–23 cm
Gewicht:
80–120 g
Alter:
bis zu 26 Jahre
Nahrung
Seine Nahrung besteht fast ausschließlich aus fliegenden Insekten und Luftplankton, das er während des Fluges erbeutet.
Verbreitung
Der Alpensegler kommt in weiten Teilen Süd- und Mitteleuropas, Nordafrikas und Vorderasiens vor. In Mitteleuropa liegen die Brutgebiete vor allem in den Alpen sowie in einigen Städten.
Lebensweise
Der Alpensegler verbringt den größten Teil seines Lebens in der Luft. Er jagt, trinkt und schläft sogar während langer Flüge.
Lebensraum
Bevorzugt werden Felswände, Gebirge sowie hohe Gebäude in Städten, die natürliche Brutplätze ersetzen können.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören vor allem Wanderfalken, Habichte und gelegentlich Uhus.
Interessante Fakten
- Der Alpensegler ist der größte Segler Europas.
- Er erreicht Geschwindigkeiten von über 200 km/h im Sturzflug.
- Außerhalb der Brutzeit verbringt er oft mehrere Monate ohne Landung in der Luft.
- Selbst schlafen kann der Alpensegler während des Fliegens.
- Seine Flügelspannweite beträgt bis zu 58 Zentimeter.
- Er jagt ausschließlich fliegende Insekten.
- Alpensegler legen jedes Jahr mehrere tausend Kilometer zwischen Europa und Afrika zurück.
- Viele Brutplätze befinden sich an steilen Felswänden oder hohen Kirchtürmen.
- Sie kehren oft viele Jahre hintereinander zum gleichen Brutplatz zurück.
- Trotz ihrer Ähnlichkeit sind Alpensegler nicht mit Schwalben verwandt.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man einen Alpensegler?
An seinem großen Körper, den langen sichelförmigen Flügeln und der auffälligen weißen Unterseite.
Wo lebt der Alpensegler?
Vor allem in Gebirgen, an Felswänden und in Städten mit hohen Gebäuden.
Ist der Alpensegler in Deutschland heimisch?
Ja, allerdings brütet er nur in wenigen Regionen Süddeutschlands.
Wie lange bleibt der Alpensegler in der Luft?
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Gänsesäger
Der Gänsesäger (Mergus merganser) ist ein großer, spezialiserter Fischjäger, der in Seen und Flüssen Europas vorkommt. Mit seinem gezähnten Schnabel und seinem gedrungenen Körper ist er perfekt an das Tauchen angepasst und gilt als einer der elegantesten Wasservögel unserer Breiten.
Flussuferläufer
Der Flussuferläufer (Actitis hypoleucos) ist ein kleiner, wendiger Watvogel, der bevorzugt an Fluss- und Seeufern lebt. Sein charakteristisches Wippen, der helle Brustbereich und der schnelle Lauf machen ihn unverwechselbar. Als Zugvogel ist er in Deutschland Brutvogel und regelmäßiger Durchzügler.
Eistaucher
Der Eistaucher (Gavia immer) ist einer der beeindruckendsten Wasservögel der Nordhalbkugel. Mit seinen tiefen Rufen, seinen perfekten Tauchfähigkeiten und seinem kontrastreichen Gefieder zieht er jeden Winter auch nach Mitteleuropa. In Deutschland gilt er als regelmäßiger Wintergast, besonders an großen Seen und den Küstengewässern.
Fichtenkreuzschnabel
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) ist ein auffälliger Finkenvogel, der mit seinem überkreuzten Schnabel perfekt für das Öffnen von Fichten- und Kiefernzapfen ausgestattet ist. Er lebt nomadisch in Nadelwäldern und brütet oft mitten im Winter, wenn die Samen reichlich verfügbar sind.
Brautente
Die Brautente (Aix sponsa) stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich jedoch in vielen Teilen Europas etabliert. Mit ihrem farbenfrohen Gefieder und ihrer einzigartigen Fähigkeit, Baumhöhlen als Nistplätze zu nutzen, zählt sie zu den auffälligsten Entenvögeln, die man an ruhigen Gewässern beobachten kann.
Flussregenpfeifer
Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist ein kleiner Watvogel, der Fluss- und Seenlandschaften mit Kies- und Sandflächen bevorzugt. Durch seinen gelben Augenring, das markante Kopfband und seine schnelle Laufweise ist er unverwechselbar. In Deutschland ist er ein typischer Brutvogel an offenen, störungsarmen Ufern.
Eiderente
Die Eiderente (Somateria mollissima) ist die größte europäische Ente und lebt fast ausschließlich an Küsten und auf dem Meer. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, ihrer beeindruckenden Tauchfähigkeit und den wertvollen Eiderdaunen prägt sie die Nordseeküsten und arktischen Meereslandschaften.
Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) ist ein faszinierender Zugvogel, der in den Tundren und Mooren Nordeuropas brütet. In Deutschland erscheint er vor allem als Durchzügler und Wintergast und begeistert Vogelbeobachter mit seinem goldgefleckten Gefieder und seinem melodischen Ruf.
Erlenzeisig
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) ist ein kleiner, lebhafter Finkenvogel, der Erlen- und Birkenwälder in ganz Europa bewohnt. Mit seinen gelb-grünen Akzenten und seinem trillernden Gesang gehört er zu den auffälligsten Wintergästen Deutschlands. Er ist ein geselliger Teilzieher, der sich vor allem von Erlen- und Birkensamen ernährt.
Braunkehlchen
Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) ist ein kleiner Zugvogel der offenen Landschaften Europas. Mit seinem weißen Überaugenstreif und seiner rostfarbenen Brust ist es leicht zu erkennen. In Deutschland ist die Art stark gefährdet, da ihre Wiesenlebensräume zunehmend verschwinden.













