Foto: iStock/Shayne Kaye
Name:
Alpenstrandläufer
Wissenschaftlicher Name:
Calidris alpina
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Regenpfeiferartige
Familie:
Schnepfenvögel
Aussehen
Größe:
16–21 cm
Gewicht:
35–70 g
Alter:
bis zu 24 Jahre
Nahrung
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Würmern, Krebstieren, Insekten und kleinen Weichtieren, die im Schlick gesucht werden.
Verbreitung
Der Alpenstrandläufer ist in großen Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet.
Heimsich oder Invasiv
Er ist in Europa ein heimischer Brutvogel. In Deutschland brütet er nur noch an wenigen Küstenstandorten, ist aber während des Vogelzugs und im Winter regelmäßig zu beobachten.
Lebensweise
Alpenstrandläufer suchen ihre Nahrung meist in Gruppen und laufen mit schnellen Schritten durch flaches Wasser oder über freiliegende Wattflächen.
Lebensraum
Bevorzugt werden Wattenmeer, Salzwiesen, Küsten, Moore und andere Feuchtgebiete.
Feinde
Zu den wichtigsten Feinden gehören Wanderfalken, Sperber, Möwen sowie bodenlebende Räuber wie Füchse und Marder.
Interessante Fakten
- Der Alpenstrandläufer gehört zu den häufigsten Watvögeln Europas.
- Im Prachtkleid besitzt er den auffälligen schwarzen Bauchfleck.
- Außerhalb der Brutzeit verschwindet dieser schwarze Fleck fast vollständig.
- Riesige Schwärme bewegen sich oft synchron durch das Wattenmeer.
- Beim Auffliegen entstehen beeindruckende Formationen am Himmel.
- Der leicht nach unten gebogene Schnabel ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal.
- Alpenstrandläufer legen auf dem Zug mehrere tausend Kilometer zurück.
- Das Wattenmeer zählt zu ihren wichtigsten Rastgebieten Europas.
- Sie finden ihre Nahrung mit dem Schnabel tief im Schlick.
- Ihr Gefieder wechselt zwischen Brut- und Winterkleid deutlich.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man einen Alpenstrandläufer?
Wo lebt der Alpenstrandläufer?
Ist der Alpenstrandläufer in Deutschland heimisch?
Warum fliegen Alpenstrandläufer in großen Schwärmen?
Warum heißt er Alpenstrandläufer?
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Rotschenkel
Der Rotschenkel bewegt sich ruhig durch offene Landschaften und bleibt dabei oft gut getarnt. Erst seine leuchtend roten Beine oder sein lauter Ruf machen auf ihn aufmerksam. Besonders in Feuchtgebieten lässt er sich gut beobachten, wenn er nach Nahrung sucht. Mit seinem langen Schnabel durchstöbert er den Boden nach kleinen Tieren. Wer aufmerksam ist, entdeckt ihn oft zuerst durch sein Verhalten und nicht durch sein Aussehen.
Waldohreule
Die Waldohreule gehört zu den Vögeln, die man oft erst bemerkt, wenn man bewusst hinschaut. Mit ihrem perfekt getarnten Gefieder sitzt sie tagsüber reglos im Geäst. Erst in der Dämmerung wird sie aktiv und beginnt ihre lautlose Jagd. Besonders faszinierend ist ihr geräuschloser Flug, der sie zu einer effektiven Jägerin macht. Wer draußen unterwegs ist und aufmerksam bleibt, kann mit etwas Glück eine echte Begegnung erleben. Genau solche Momente machen Naturbeobachtung besonders intensiv.
Sumpfrohrsänger
Der Sumpfrohrsänger lebt versteckt in dichten Uferbereichen und fällt vor allem durch seinen außergewöhnlichen Gesang auf. Er imitiert dabei sogar andere Vogelarten und wirkt dadurch fast wie ein kleines Naturorchester. In Deutschland ist er vor allem in Feuchtgebieten zu finden, wo er geschickt zwischen Pflanzen nach Insekten sucht. Seine weiten Reisen bis nach Afrika machen ihn zu einem faszinierenden Zugvogel.
Wacholderdrossel
Die Wacholderdrossel ist ein typischer Vogel offener Landschaften, der sich besonders durch sein geselliges Verhalten auszeichnet. In Deutschland kann man sie oft auf Wiesen und Feldern beobachten, wo sie nach Würmern und Insekten sucht. Im Winter ziehen viele Tiere aus dem Norden zu uns, sodass man sie dann häufig in größeren Trupps sieht. Besonders spannend: Zur Brutzeit verteidigen sie ihre Nester gemeinsam – ein Verhalten, das man bei Vögeln eher selten sieht.
Trauerschnäpper
Der Trauerschnäpper ist ein kleiner Singvogel, der in Europa brütet und den Winter in Afrika verbringt, wo er sich von Insekten ernährt.
Birkenzeisig
Der Birkenzeisig ist ein kleiner Finkenvogel, der vor allem im Winter in Deutschland zu beobachten ist und sich bevorzugt von Samen ernährt.
Türkentaube
Die Türkentaube gehört zu den häufigsten Taubenarten Europas und lebt vor allem in Städten, Gärten und offenen Landschaften.
Rotdrossel
Die Rotdrossel gehört zu den typischen Zugvögeln Europas und fällt besonders durch ihre rötlichen Flanken und ihre winterlichen Schwärme auf.
Rostgans
Die Rostgans gehört zu den auffälligsten Wasservögeln Europas und lebt vor allem an Seen, Flüssen und Feuchtgebieten.
Rohrdommel
Die Rohrdommel ist ein selten zu sehender Vogel der Feuchtgebiete, der vor allem durch seinen tiefen und weit hörbaren Ruf bekannt ist.











