Foto: iStock/Vasyl Helevachuk
Name:
Ringeltaube
Wissenschaftlicher Name:
Columba palumbus
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Taubenvögel
Familie:
Tauben
Aussehen
Größe:
etwa 40 bis 42 Zentimeter
Gewicht:
etwa 400 bis 600 Gramm
Alter:
bis zu 15 Jahre
Nahrung
Sie ernähren sich von Samen, Beeren, Knospen und jungen Grünpflanzen.
Verbreitung
Sie ist in nahezu ganz Europa verbreitet und gehört zu den häufigsten Großvögeln in Mitteleuropa.
Heimsich oder Invasiv
In Deutschland ist sie flächendeckend heimisch und sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten anzutreffen.
Lebensweise
Die Ringeltaube ist tagaktiv und zeigt ein ausgeprägtes Zugverhalten in nördlichen Populationen, während viele mitteleuropäische Tiere Standvögel sind.
Lebensraum
Sie bewohnt Wälder, Parks, Felder und zunehmend auch Städte, wo sie geeignete Nistplätze in Bäumen findet.
Feinde
Zu ihren Feinden zählen vor allem Greifvögel sowie andere Wildtiere, die Gelege oder Jungvögel erbeuten.
Ringeltaube Ruf
Ringeltaube Ruf
Interessante Fakten
- Sie ist die größte Taube Europas.
- Ihr markantes Merkmal ist der weiße Halsfleck.
- Ringeltauben können mit hoher Geschwindigkeit fliegen.
- Sie legen meist zwei Eier pro Brut.
- In Städten sind sie oft zutraulicher als im Wald.
- Sie schlucken kleine Steinchen zur Unterstützung der Verdauung.
- Ihre Balz besteht aus typischen Flugmanövern mit Flügelklatschen.
- Im Herbst bilden sie große Schwärme.
- Sie können sehr gut sehen und Gefahren früh erkennen.
- Ihre Bestände haben sich in vielen Regionen Europas stabil entwickelt.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkennt man die Ringeltaube?
An ihrem weißen Halsfleck und der großen Körpergröße.
Ist die Ringeltaube ein Zugvogel?
Teilweise, nördliche Populationen ziehen im Herbst nach Süden.
Was frisst die Ringeltaube?
Wo baut sie ihr Nest?
Meist in Bäumen, oft in Wäldern oder Parks.
Wie viele Eier legt sie?
In der Regel zwei pro Brut.
Lebt sie auch in Städten?
Ja, besonders in Parks und Grünanlagen.
Weitere Interessante und spannende Artikel
Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) ist ein faszinierender Zugvogel, der in den Tundren und Mooren Nordeuropas brütet. In Deutschland erscheint er vor allem als Durchzügler und Wintergast und begeistert Vogelbeobachter mit seinem goldgefleckten Gefieder und seinem melodischen Ruf.
Erlenzeisig
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) ist ein kleiner, lebhafter Finkenvogel, der Erlen- und Birkenwälder in ganz Europa bewohnt. Mit seinen gelb-grünen Akzenten und seinem trillernden Gesang gehört er zu den auffälligsten Wintergästen Deutschlands. Er ist ein geselliger Teilzieher, der sich vor allem von Erlen- und Birkensamen ernährt.
Braunkehlchen
Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) ist ein kleiner Zugvogel der offenen Landschaften Europas. Mit seinem weißen Überaugenstreif und seiner rostfarbenen Brust ist es leicht zu erkennen. In Deutschland ist die Art stark gefährdet, da ihre Wiesenlebensräume zunehmend verschwinden.
Brandgans
Die Brandgans ist ein faszinierender Vogel der europäischen Küstenlandschaften. Mit ihrem auffälligen Federkleid und dem roten Schnabel ist sie leicht zu erkennen. In Deutschland brütet sie vor allem an der Nord- und Ostsee und gilt als Symbol für den Schutz der Küstenökosysteme.
Brachvogel
Der Große Brachvogel ist mit seinem langen Schnabel und seinem melancholischen Ruf ein Wahrzeichen der europäischen Feuchtgebiete. In Deutschland brütet er vor allem im Norden, doch der Bestand sinkt durch Lebensraumverlust. Seine Rückkehr im Frühjahr bleibt dennoch ein faszinierendes Naturschauspiel.
Blaukehlchen
Das Blaukehlchen ist einer der auffälligsten Singvögel Europas. Mit seiner blauen Kehle und seinem lebhaften Gesang gehört es zu den heimlichen Stars der Feuchtgebiete. In Deutschland brütet es vor allem im Norden und Osten – dort, wo Schilf, Wasser und Gebüsch eine harmonische Einheit bilden.
Baumpieper
Der Baumpieper ist ein charakteristischer Bewohner offener Landschaften und Waldränder. Mit seinem trillernden Singflug kündigt er im Frühjahr seine Rückkehr aus Afrika an. In Deutschland ist er weit verbreitet, doch Lebensraumverlust macht auch ihm zunehmend zu schaffen.
Blässhuhn
Das Blässhuhn ist einer der bekanntesten Wasservögel Europas. Mit seiner markanten weißen Stirnplatte und seinem schwarzen Gefieder ist es leicht zu erkennen. Ob auf Seen, Teichen oder in Stadtparks – der flinke Schwimmer fühlt sich überall dort wohl, wo Wasser und Pflanzenreichtum zusammentreffen.
Birkhuhn
Das Birkhuhn ist ein beeindruckender Bewohner offener Landschaften und gilt als Indikator für den Zustand unserer Moore und Heiden. Besonders die auffällige Balz der Männchen macht den Vogel zu einem faszinierenden Teil der europäischen Tierwelt. Doch in Deutschland steht die Art kurz vor dem Verschwinden – ihr Schutz ist dringender denn je.
Bienenfresser
Der Bienenfresser (Merops apiaster) ist mit seinem leuchtenden Gefieder einer der spektakulärsten Vögel Europas. In Deutschland kehrt er jedes Frühjahr aus Afrika zurück, um in warmen, offenen Landschaften zu brüten. Mit unglaublicher Präzision fängt er fliegende Insekten in der Luft – darunter Bienen, Hummeln und Libellen – und zeigt dabei seine volle Eleganz. Doch der bunt gefiederte Jäger ist auch ein Indikator für die Gesundheit unserer Ökosysteme: Wo der Bienenfresser lebt, summt das Leben.










