Foto: iStock/Sander Meertins
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Regenpfeiferartige
Familie:
Schnepfenvögel
Aussehen
Größe:
27–30 cm
Gewicht:
120–190 g
Alter:
bis zu 15 Jahre
Nahrung
Insekten, Würmer und kleine Wassertiere, die er mit seinem langen Schnabel aus dem weichen Boden zieht.
Verbreitung
Der Rotschenkel ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet. In Deutschland liegt der Schwerpunkt in Küstenregionen, aber auch im Binnenland kommt er in geeigneten Feuchtgebieten vor.
Heimisch oder invasiv
Der Rotschenkel ist in Deutschland heimisch und ein typischer Bewohner von Feuchtgebieten und Küstenlandschaften.
Lebensweise
Der Rotschenkel ist tagaktiv und bewegt sich ruhig durch offene Flächen. Während der Brutzeit ist er sehr aufmerksam und warnt lautstark bei Gefahr.
Lebensraum
Bevorzugt werden Feuchtwiesen, Salzwiesen, Küsten und Flussauen mit freier Sicht.
Feinde
Zu den Feinden zählen Greifvögel, Füchse und andere Bodenräuber, die besonders Gelege gefährden.
Interessante Fakten
- Der Ruf des Rotschenkels ist weit hörbar.
- Er hat auffällig rote Beine.
- Er ist ein typischer Watvogel.
- Er brütet am Boden.
- Er nutzt Tarnung als Schutz.
- Er lebt oft in offenen Landschaften.
- Er ist sehr wachsam.
- Er zieht teilweise im Winter.
- Er frisst kleine Tiere aus dem Boden.
- Er ist in Europa weit verbreitet.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man einen Rotschenkel?
An seinen roten Beinen, dem schlanken Körper und dem langen Schnabel.
Wo lebt der Rotschenkel?
Vor allem in Feuchtgebieten, auf Feuchtwiesen, an Küsten und in Salzwiesen.
Was frisst der Rotschenkel?
Er frisst vor allem Insekten, Würmer, kleine Krebstiere und andere kleine Wassertiere.
Ist der Rotschenkel in Deutschland heimisch?
Ja, der Rotschenkel ist in Deutschland heimisch, aber regional unterschiedlich häufig.
Wann brütet der Rotschenkel?
Die Brutzeit liegt meist zwischen April und Juli.
Grauspecht
Der Grauspecht (Picus canus) ist ein mittelgroßer Specht Europas, der alte Laub- und Mischwälder bevorzugt und sich vor allem von Ameisen ernährt. Durch seine ruhige Art und sein graues Kopfgefieder bleibt er oft unbemerkt, obwohl er zu den typischen Bewohnern strukturreicher Wälder gehört.
Haubenlerche
Die Haubenlerche (Galerida cristata) ist eine charakteristische Lerchenart Europas, die offene und trockene Lebensräume genauso besiedelt wie städtische Bereiche. Ihre auffällige Federhaube und ihre Bodenlebensweise machen sie leicht erkennbar und einzigartig im Verhalten.
Heidelerche
Die Heidelerche (Lullula arborea) ist ein kleiner, melodisch singender Vogel der Heidegebiete und lichten Wälder Europas. Sie lebt bodennah, bevorzugt offene Landschaften und gehört zu den charakteristischsten Arten trockener Offenflächen.
Haselhuhn
Das Haselhuhn (Tetrastes bonasia) ist ein seltener und stark gefährdeter Waldvogel Europas, der vor allem dichte Misch- und Nadelwälder mit viel Unterwuchs bewohnt. Seine hervorragende Tarnung und scheue Lebensweise machen ihn zu einem der verborgensten Hühnervögel des Kontinents.
Habichtskauz
Der Habichtskauz (Strix uralensis) ist eine große, streng geschützte Eule Europas, die in alten Laub- und Mischwäldern lebt und durch ihr helles, fein gestricheltes Gefieder und ihr lautloses Jagdverhalten auffällt. Wiederansiedlungsprogramme machen ihn heute wieder in einigen Regionen sichtbar.
Halsbandschnäpper
Der Halsbandschnäpper (Ficedula albicollis) ist ein auffälliger Kleinvogel lichter Wälder Europas, bekannt für sein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Gefieder und seine präzise Jagdtechnik auf Insekten. Besonders die Männchen stechen durch ihr markantes weißes Halsband hervor.
Großtrappe
Die Großtrappe (Otis tarda) zählt zu den größten und schwersten flugfähigen Vögeln Europas. Sie lebt in offenen Steppenlandschaften und Agrargebieten, zeigt ein außergewöhnliches Balzverhalten und ist in Mitteleuropa inzwischen selten und stark geschützt.
Gryllteiste
Die Gryllteiste (Cepphus grylle) ist ein charakteristischer Meeresvogel der Nord- und Ostseeküsten Europas. Sie fällt durch ihr schwarz-weißes Gefieder, ihre roten Füße und ihre schnelle, tauchende Jagdweise auf, die sie perfekt an das Leben an felsigen Küsten anpasst.
Grauschnäpper
Der Grauschnäpper (Muscicapa striata) ist ein unscheinbarer, aber fluggewandter Singvogel, der in ganz Europa vorkommt. Als typischer Ansitzjäger fängt er Fluginsekten im schnellen Kurzflug und bevorzugt strukturreiche Landschaften mit alten Bäumen und freien Jagdflächen.
Graugans
Die Graugans (Anser anser) ist die größte heimische Gans Europas und ein bedeutender Bewohner von Seen, Flusslandschaften und Feuchtgebieten. Ihr sozialer Familiensinn, ihr klangvolles Rufen und ihre markanten V-Formationen machen sie zu einer der charakteristischsten Vogelarten Europas.









