Sandregenpfeifer - Vögel in Europa

Foto: iStock/Dave Irving

Name:

Sandregenpfeifer

Wissenschaftlicher Name:

Charadrius hiaticula

Klasse:

Vögel

Ordnung:

Regenpfeiferartige

Familie:

Regenpfeifer

Aussehen

Größe:

17–20 cm

Gewicht:

40–80 g

Alter:

bis zu 18 Jahre

Nahrung

Seine Nahrung besteht vor allem aus Insekten, Würmern, Krebstieren und anderen kleinen Wirbellosen.

Verbreitung

Der Sandregenpfeifer ist in weiten Teilen Europas, Asiens und in arktischen Regionen verbreitet.

Heimsich oder Invasiv

Er ist ein heimischer Brutvogel Europas und kommt auch an den deutschen Küsten regelmäßig vor.

Lebensweise

Typisch ist sein Stop-and-Go-Verhalten. Er läuft einige Schritte, bleibt stehen und sucht nach Nahrung.

Lebensraum

Besonders häufig findet man ihn an Sandstränden, Kiesflächen, im Wattenmeer und an flachen Küstenabschnitten.

Feinde

Zu seinen Feinden gehören Möwen, Krähen, Füchse und andere Nesträuber.

Interessante Fakten

  • Der Sandregenpfeifer baut kein richtiges Nest, sondern nutzt eine flache Mulde im Boden.
  • Seine Eier sind hervorragend getarnt.
  • Küken können kurz nach dem Schlüpfen laufen.
  • Er nutzt das typische Stop-and-Go-Verhalten bei der Nahrungssuche.
  • Sein schwarzes Brustband ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal.
  • Er brütet häufig direkt auf offenem Sand.
  • Die Küken verlassen das Nest bereits wenige Stunden nach dem Schlupf.
  • Er gehört zu den bekanntesten Watvögeln Europas.
  • Viele Tiere überwintern an den Küsten Afrikas.
  • Der Sandregenpfeifer war Vogel des Jahres in mehreren europäischen Ländern.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkennt man einen Sandregenpfeifer?

An seinem schwarzen Brustband, dem kurzen Schnabel und den orangefarbenen Beinen.v

Wo lebt der Sandregenpfeifer?

Vor allem an Küsten, Sandstränden und im Wattenmeer.

Ist der Sandregenpfeifer in Deutschland heimisch?

Ja, er ist ein regelmäßiger Brutvogel an Nord- und Ostsee.

Kann der Sandregenpfeifer schwimmen?

Er hält sich meist an Land oder im Flachwasser auf und schwimmt nur selten.

Warum sind seine Eier so schwer zu entdecken?

Durch ihre perfekte Tarnfärbung im Sand und Kies.
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