Foto: iStock/Sander Meertins
Name:
Schnatterente
Wissenschaftlicher Name:
Mareca strepera
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Gänsevögel
Familie:
Entenvögel
Aussehen
Größe:
46–56 cm
Gewicht:
650–1.300 g
Alter:
bis zu 8 Jahre
bis zu 20 Jahre
Nahrung
Die Nahrung besteht überwiegend aus Wasserpflanzen, Samen, Algen sowie kleinen Wassertieren. Häufig gründelt sie nach Nahrung im flachen Wasser.
Verbreitung
Die Schnatterente ist in großen Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet.
Heimsich oder Invasiv
Sie ist ein heimischer Brutvogel in vielen Regionen Europas und kommt auch in Deutschland regelmäßig vor.
Lebensweise
Die Schnatterente hält sich bevorzugt auf ruhigen Gewässern auf und sucht gründelnd nach Nahrung. Sie taucht nur selten vollständig unter.
Lebensraum
Bevorzugt werden Seen, Teiche, Flüsse, Altwasser und andere Feuchtgebiete mit dichter Ufervegetation.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören Füchse, Marder, Greifvögel und verschiedene Nesträuber.
Interessante Fakten
- Die Schnatterente wird häufig mit der Stockente verwechselt.
- Das Männchen besitzt ein fein gemustertes graues Gefieder.
- Im Flug fällt der auffällige weiße Flügelspiegel auf.
- Sie gründelt häufiger als sie taucht.
- Wasserpflanzen machen den größten Teil ihrer Nahrung aus.
- Die Art hat sich in Europa in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet.
- Schnatterenten ruhen oft gemeinsam mit anderen Entenarten.
- Das Weibchen ähnelt einer Stockente, ist aber etwas schlanker.
- Im Winter bilden sich teilweise große Schwärme.
- Sie bevorzugt ruhige Gewässer mit dichter Ufervegetation.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man eine Schnatterente?
Wo lebt die Schnatterente?
Vor allem an Seen, Teichen, Flüssen und anderen Feuchtgebieten.
Ist die Schnatterente in Deutschland heimisch?
Kann die Schnatterente tauchen?
Worin unterscheidet sich die Schnatterente von der Stockente?
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Gänsesäger
Der Gänsesäger (Mergus merganser) ist ein großer, spezialiserter Fischjäger, der in Seen und Flüssen Europas vorkommt. Mit seinem gezähnten Schnabel und seinem gedrungenen Körper ist er perfekt an das Tauchen angepasst und gilt als einer der elegantesten Wasservögel unserer Breiten.
Flussuferläufer
Der Flussuferläufer (Actitis hypoleucos) ist ein kleiner, wendiger Watvogel, der bevorzugt an Fluss- und Seeufern lebt. Sein charakteristisches Wippen, der helle Brustbereich und der schnelle Lauf machen ihn unverwechselbar. Als Zugvogel ist er in Deutschland Brutvogel und regelmäßiger Durchzügler.
Eistaucher
Der Eistaucher (Gavia immer) ist einer der beeindruckendsten Wasservögel der Nordhalbkugel. Mit seinen tiefen Rufen, seinen perfekten Tauchfähigkeiten und seinem kontrastreichen Gefieder zieht er jeden Winter auch nach Mitteleuropa. In Deutschland gilt er als regelmäßiger Wintergast, besonders an großen Seen und den Küstengewässern.
Fichtenkreuzschnabel
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) ist ein auffälliger Finkenvogel, der mit seinem überkreuzten Schnabel perfekt für das Öffnen von Fichten- und Kiefernzapfen ausgestattet ist. Er lebt nomadisch in Nadelwäldern und brütet oft mitten im Winter, wenn die Samen reichlich verfügbar sind.
Brautente
Die Brautente (Aix sponsa) stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich jedoch in vielen Teilen Europas etabliert. Mit ihrem farbenfrohen Gefieder und ihrer einzigartigen Fähigkeit, Baumhöhlen als Nistplätze zu nutzen, zählt sie zu den auffälligsten Entenvögeln, die man an ruhigen Gewässern beobachten kann.
Flussregenpfeifer
Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist ein kleiner Watvogel, der Fluss- und Seenlandschaften mit Kies- und Sandflächen bevorzugt. Durch seinen gelben Augenring, das markante Kopfband und seine schnelle Laufweise ist er unverwechselbar. In Deutschland ist er ein typischer Brutvogel an offenen, störungsarmen Ufern.
Eiderente
Die Eiderente (Somateria mollissima) ist die größte europäische Ente und lebt fast ausschließlich an Küsten und auf dem Meer. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, ihrer beeindruckenden Tauchfähigkeit und den wertvollen Eiderdaunen prägt sie die Nordseeküsten und arktischen Meereslandschaften.
Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) ist ein faszinierender Zugvogel, der in den Tundren und Mooren Nordeuropas brütet. In Deutschland erscheint er vor allem als Durchzügler und Wintergast und begeistert Vogelbeobachter mit seinem goldgefleckten Gefieder und seinem melodischen Ruf.
Erlenzeisig
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) ist ein kleiner, lebhafter Finkenvogel, der Erlen- und Birkenwälder in ganz Europa bewohnt. Mit seinen gelb-grünen Akzenten und seinem trillernden Gesang gehört er zu den auffälligsten Wintergästen Deutschlands. Er ist ein geselliger Teilzieher, der sich vor allem von Erlen- und Birkensamen ernährt.
Braunkehlchen
Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) ist ein kleiner Zugvogel der offenen Landschaften Europas. Mit seinem weißen Überaugenstreif und seiner rostfarbenen Brust ist es leicht zu erkennen. In Deutschland ist die Art stark gefährdet, da ihre Wiesenlebensräume zunehmend verschwinden.














