Foto: iStock/taviphoto
Name:
Schwarzkehlchen
Wissenschaftlicher Name:
Saxicola rubicola
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Fliegenschnäpper
Aussehen
Größe:
11,5–13 cm
Gewicht:
13–17 g
Alter:
bis zu 8 Jahre
Nahrung
Die Nahrung besteht überwiegend aus Insekten, Spinnen, Larven und im Herbst auch aus kleinen Beeren.
Verbreitung
Das Schwarzkehlchen ist in weiten Teilen Europas, Nordafrikas und Westasiens verbreitet.
Heimsich oder Invasiv
Es ist ein heimischer Brutvogel in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern.
Lebensweise
Typisch ist das Sitzen auf Zaunpfählen, Grashalmen oder Sträuchern, von denen aus das Schwarzkehlchen nach Beute Ausschau hält.
Lebensraum
Es bevorzugt offene Landschaften wie Wiesen, Heiden, Moore, Brachen und extensiv genutzte Weideflächen.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören Greifvögel, Krähen, Marder und freilaufende Katzen.
Interessante Fakten
- Das Schwarzkehlchen sitzt oft gut sichtbar auf Zaunpfählen oder hohen Gräsern.
- Sein Name stammt vom auffälligen schwarzen Kopf und Hals des Männchens.
- Das Männchen besitzt eine leuchtend orange Brust.
- Es startet seine Jagd häufig von einer Ansitzwarte aus.
- Das Nest wird gut versteckt am Boden gebaut.
- Schwarzkehlchen können mehrmals pro Jahr brüten.
- Viele mitteleuropäische Tiere ziehen im Winter nach Südeuropa.
- Das Weibchen ist deutlich unauffälliger gefärbt.
- Es gehört zu den beliebtesten Beobachtungsarten in offenen Landschaften.
- Sein Gesang ist kurz, abwechslungsreich und wird oft von knirschenden Lauten begleitet.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man ein Schwarzkehlchen?
Ist das Schwarzkehlchen in Deutschland heimisch?
Warum sitzt das Schwarzkehlchen so oft auf Pfählen?
Ist das Schwarzkehlchen ein Zugvogel?
Interessante und spannende Artikel
Sumpfrohrsänger
Der Sumpfrohrsänger lebt versteckt in dichten Uferbereichen und fällt vor allem durch seinen außergewöhnlichen Gesang auf. Er imitiert dabei sogar andere Vogelarten und wirkt dadurch fast wie ein kleines Naturorchester. In Deutschland ist er vor allem in Feuchtgebieten zu finden, wo er geschickt zwischen Pflanzen nach Insekten sucht. Seine weiten Reisen bis nach Afrika machen ihn zu einem faszinierenden Zugvogel.
Wacholderdrossel
Die Wacholderdrossel ist ein typischer Vogel offener Landschaften, der sich besonders durch sein geselliges Verhalten auszeichnet. In Deutschland kann man sie oft auf Wiesen und Feldern beobachten, wo sie nach Würmern und Insekten sucht. Im Winter ziehen viele Tiere aus dem Norden zu uns, sodass man sie dann häufig in größeren Trupps sieht. Besonders spannend: Zur Brutzeit verteidigen sie ihre Nester gemeinsam – ein Verhalten, das man bei Vögeln eher selten sieht.
Trauerschnäpper
Der Trauerschnäpper ist ein kleiner Singvogel, der in Europa brütet und den Winter in Afrika verbringt, wo er sich von Insekten ernährt.
Birkenzeisig
Der Birkenzeisig ist ein kleiner Finkenvogel, der vor allem im Winter in Deutschland zu beobachten ist und sich bevorzugt von Samen ernährt.
Türkentaube
Die Türkentaube gehört zu den häufigsten Taubenarten Europas und lebt vor allem in Städten, Gärten und offenen Landschaften.
Rotdrossel
Die Rotdrossel gehört zu den typischen Zugvögeln Europas und fällt besonders durch ihre rötlichen Flanken und ihre winterlichen Schwärme auf.
Rostgans
Die Rostgans gehört zu den auffälligsten Wasservögeln Europas und lebt vor allem an Seen, Flüssen und Feuchtgebieten.
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Die Rohrdommel ist ein selten zu sehender Vogel der Feuchtgebiete, der vor allem durch seinen tiefen und weit hörbaren Ruf bekannt ist.
Rohrammer
Die Rohrammer gehört zu den häufigen Singvögeln Europas und lebt vor allem in Schilfgebieten, Feuchtwiesen und an den Ufern von Seen und Flüssen.
Ringelgans
Die Ringelgans ist eine typische Küstengans Europas, die jedes Jahr zwischen arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren an den Küsten Westeuropas wandert.














