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Name:
Schwarzkehlchen
Wissenschaftlicher Name:
Saxicola rubicola
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Fliegenschnäpper
Aussehen
Größe:
11,5–13 cm
Gewicht:
13–17 g
Alter:
bis zu 8 Jahre
Nahrung
Die Nahrung besteht überwiegend aus Insekten, Spinnen, Larven und im Herbst auch aus kleinen Beeren.
Verbreitung
Das Schwarzkehlchen ist in weiten Teilen Europas, Nordafrikas und Westasiens verbreitet.
Heimsich oder Invasiv
Es ist ein heimischer Brutvogel in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern.
Lebensweise
Typisch ist das Sitzen auf Zaunpfählen, Grashalmen oder Sträuchern, von denen aus das Schwarzkehlchen nach Beute Ausschau hält.
Lebensraum
Es bevorzugt offene Landschaften wie Wiesen, Heiden, Moore, Brachen und extensiv genutzte Weideflächen.
Feinde
Zu den natürlichen Feinden gehören Greifvögel, Krähen, Marder und freilaufende Katzen.
Interessante Fakten
- Das Schwarzkehlchen sitzt oft gut sichtbar auf Zaunpfählen oder hohen Gräsern.
- Sein Name stammt vom auffälligen schwarzen Kopf und Hals des Männchens.
- Das Männchen besitzt eine leuchtend orange Brust.
- Es startet seine Jagd häufig von einer Ansitzwarte aus.
- Das Nest wird gut versteckt am Boden gebaut.
- Schwarzkehlchen können mehrmals pro Jahr brüten.
- Viele mitteleuropäische Tiere ziehen im Winter nach Südeuropa.
- Das Weibchen ist deutlich unauffälliger gefärbt.
- Es gehört zu den beliebtesten Beobachtungsarten in offenen Landschaften.
- Sein Gesang ist kurz, abwechslungsreich und wird oft von knirschenden Lauten begleitet.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man ein Schwarzkehlchen?
Ist das Schwarzkehlchen in Deutschland heimisch?
Warum sitzt das Schwarzkehlchen so oft auf Pfählen?
Ist das Schwarzkehlchen ein Zugvogel?
Interessante und spannende Artikel
Dunkelwasserläufer
Der Dunkelwasserläufer (Tringa erythropus) ist ein schlanker, rotbeiniger Watvogel, der in den Mooren und Feuchtgebieten Nordeuropas brütet. In Mitteleuropa erscheint er vor allem als Durchzügler und nutzt Flachwasserbereiche und Küstenzonen als Rastplätze auf seinem langen Zug.
Gartenbaumläufer
Der Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla) ist ein kleiner, unauffälliger Waldvogel, der geschickt Baumstämme hinaufklettert und in Rindenritzen nach Insekten sucht. Er kommt in Deutschland häufig vor und ist besonders in alten Laubwäldern, Parks und Gärten zu beobachten.
Dreizehenspecht
Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) ist ein seltener Specht Europas, der in alten Nadelwäldern lebt und mit seinem dreizehigen Fuß und dem kräftigen Schnabel perfekt an das Leben in Totholz angepasst ist. In Deutschland kommt er nur lokal vor, etwa in den Alpen und im Bayerischen Wald.
Gänsesäger
Der Gänsesäger (Mergus merganser) ist ein großer, spezialiserter Fischjäger, der in Seen und Flüssen Europas vorkommt. Mit seinem gezähnten Schnabel und seinem gedrungenen Körper ist er perfekt an das Tauchen angepasst und gilt als einer der elegantesten Wasservögel unserer Breiten.
Flussuferläufer
Der Flussuferläufer (Actitis hypoleucos) ist ein kleiner, wendiger Watvogel, der bevorzugt an Fluss- und Seeufern lebt. Sein charakteristisches Wippen, der helle Brustbereich und der schnelle Lauf machen ihn unverwechselbar. Als Zugvogel ist er in Deutschland Brutvogel und regelmäßiger Durchzügler.
Eistaucher
Der Eistaucher (Gavia immer) ist einer der beeindruckendsten Wasservögel der Nordhalbkugel. Mit seinen tiefen Rufen, seinen perfekten Tauchfähigkeiten und seinem kontrastreichen Gefieder zieht er jeden Winter auch nach Mitteleuropa. In Deutschland gilt er als regelmäßiger Wintergast, besonders an großen Seen und den Küstengewässern.
Fichtenkreuzschnabel
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) ist ein auffälliger Finkenvogel, der mit seinem überkreuzten Schnabel perfekt für das Öffnen von Fichten- und Kiefernzapfen ausgestattet ist. Er lebt nomadisch in Nadelwäldern und brütet oft mitten im Winter, wenn die Samen reichlich verfügbar sind.
Brautente
Die Brautente (Aix sponsa) stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich jedoch in vielen Teilen Europas etabliert. Mit ihrem farbenfrohen Gefieder und ihrer einzigartigen Fähigkeit, Baumhöhlen als Nistplätze zu nutzen, zählt sie zu den auffälligsten Entenvögeln, die man an ruhigen Gewässern beobachten kann.
Flussregenpfeifer
Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist ein kleiner Watvogel, der Fluss- und Seenlandschaften mit Kies- und Sandflächen bevorzugt. Durch seinen gelben Augenring, das markante Kopfband und seine schnelle Laufweise ist er unverwechselbar. In Deutschland ist er ein typischer Brutvogel an offenen, störungsarmen Ufern.
Eiderente
Die Eiderente (Somateria mollissima) ist die größte europäische Ente und lebt fast ausschließlich an Küsten und auf dem Meer. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, ihrer beeindruckenden Tauchfähigkeit und den wertvollen Eiderdaunen prägt sie die Nordseeküsten und arktischen Meereslandschaften.














