Foto: iStock/Herman Vlad
Name:
Silberreiher
Wissenschaftlicher Name:
Ardea alba
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Schreitvögel
Familie:
Reiher
Aussehen
Größe:
85–100 cm
Gewicht:
etwa 700 bis 1.500 Gramm
Alter:
bis zu 20 Jahre
Nahrung
Der Silberreiher ernährt sich hauptsächlich von Fischen, frisst aber auch Frösche, Insekten, Krebse und gelegentlich kleine Säugetiere.
Verbreitung
Der Silberreiher ist heute in weiten Teilen Europas verbreitet und hat sein Verbreitungsgebiet in den letzten Jahrzehnten deutlich erweitert.
Heimsich oder Invasiv
Der Silberreiher gilt heute als heimische Vogelart in vielen Regionen Europas und brütet inzwischen regelmäßig auch in Deutschland.
Lebensweise
Typisch ist seine ruhige Jagdtechnik. Oft steht er regungslos im Wasser und wartet auf Beute.
Lebensraum
Besonders häufig findet man ihn in Feuchtgebieten, an Seen, Flüssen, Auen und überschwemmten Wiesen.
Feinde
Eier und Jungvögel werden gelegentlich von Füchsen, Mardern oder anderen Räubern erbeutet.
Interessante Fakten
- Der Silberreiher besitzt eine Flügelspannweite von bis zu 170 Zentimetern.
- Sein komplett weißes Gefieder macht ihn unverwechselbar.
- Früher wurde er wegen seiner Schmuckfedern stark verfolgt.
- Heute breitet sich der Silberreiher in Europa wieder aus.
- Er kann stundenlang nahezu bewegungslos auf Beute warten.
- Seine langen Beine helfen ihm beim Jagen im flachen Wasser.
- Im Flug zieht er den Hals S-förmig ein.
- Silberreiher schlafen häufig auf Bäumen.
- Sie können sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung jagen.
- In vielen Regionen Europas gilt der Silberreiher als Erfolgsgeschichte des Naturschutzes.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man einen Silberreiher?
Wo lebt der Silberreiher?
Ist der Silberreiher in Deutschland heimisch?
Was frisst der Silberreiher?
Wie groß wird ein Silberreiher?
Kann man Silberreiher im Winter beobachten?
Ja, viele Silberreiher überwintern mittlerweile in Mitteleuropa.
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Die Falkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus) ist die schlankste und schnellste Raubmöwe Europas. Sie brütet in der arktischen Tundra und jagt mit falkenähnlicher Wendigkeit über weiten Landschaften und auf dem offenen Meer. Durch ihre langen Schwanzfedern und ihren eleganten Flug ist sie eine der charakteristischsten Arten des Nordens.
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