Foto Bisamratte: iStock/Dmitry Potashkin
Die Bisamratte ist an vielen Flüssen, Seen und Sümpfen in Deutschland und Europa zu finden. Oft bekommt man das Tier selbst gar nicht zu Gesicht, doch ihre Spuren verraten ihre Anwesenheit. Für Naturfreunde und Gartenbesitzer lohnt es sich, diese Anzeichen zu kennen, um das Verhalten des Tieres besser einordnen zu können.
Ein sicheres Erkennungsmerkmal sind Fraßspuren. Die Bisamratte ernährt sich vor allem von Pflanzen wie Schilf, Binsen und Wasserpflanzen. Dabei schneidet sie die Stängel oft sauber ab, sodass man regelrechte kleine „Erntestellen“ findet. Diese Spuren unterscheiden sich von den Abnagespuren anderer Nagetieren, da sie klar und glatt wirken.
Foto Bisamratten am Wasser: iStock/Tony LePrieur
Fußspuren und Wege
Nester und Bauten am Ufer
Losung der Bisamratte
Ein weiteres deutliches Anzeichen sind kleine Kothaufen, die meist in der Nähe der Bauten oder auf gut sichtbaren Stellen am Ufer abgelegt werden. Sie dienen der Reviermarkierung und zeigen, dass eine Bisamratte regelmäßig in der Nähe aktiv ist. Die Losung ist länglich, dunkel und erinnert an die Ausscheidungen anderer Nagetieren, jedoch meist etwas feuchter.
Die Bisamratte ist mehr als nur ein Tier, das Schäden verursacht. Sie ist ein Beispiel für die enorme Anpassungsfähigkeit von Wildtieren und zeigt, wie Ökosysteme durch eingeführte Arten verändert werden können. Für Naturfreunde ist sie ein spannendes Beobachtungsobjekt, das man an vielen Gewässern entdecken kann.
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