Steinbock - Wildtiere in Deutschland

Foto: iStock/3dotsad

„#4C734E“ text_indent=“9px“ disabled_on=“on|off|off“ _builder_version=“4.18.0″ _module_preset=“default“ text_line_height=“1.9em“ min_height=“616.4px“ custom_margin=“||||false|false“ custom_padding=“20px|20px|20px|20px|false|false“ box_shadow_style=“preset2″ global_colors_info=“{}“ _i=“0″ _address=“0.0.1.0″ /]

Name:

Steinbock

Wissenschaftlicher Name:

Capra ibex

Klasse:

Säugetiere

Ordnung:

Paarhufer

Familie:

Hornträger

Aussehen

Größe:

Männchen werden bis zu 100 cm hoch und 1,5 Meter lang. Weibchen sind etwas kleiner.

Gewicht:

Männchen wiegen 80 bis 100 Kilogramm. Weibchen erreichen 30 bis 50 Kilogramm.

Alter:

In freier Wildbahn bis zu 15 Jahre.

Steinbock in AR ansehen

Erkunde die Wildtiere auf völlig neue Weise: Mithilfe von Augmented Reality erscheint das Tier lebensnah in deinem Raum. Drehe das Modell, betrachte Details aus nächster Nähe und platziere es dort, wo du möchtest. Ein interaktives Naturerlebnis – direkt auf deinem Smartphone oder Tablet.

Nahrung

Steinböcke fressen Gräser, Kräuter, Moose und manchmal Blätter. Im Winter knabbern sie auch an Sträuchern und Baumrinde.

Verbreitung

Der Alpensteinbock lebt in den europäischen Alpen. Man findet ihn vor allem in Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich.

Spuren

Steinbock Spur - Wildtiere in Deutschland

Heimsich oder Invasiv

In den Alpenregionen Europas.

Lebensweise

Steinböcke leben in Gruppen. Männchen und Weibchen bilden meist getrennte Herden. Zur Paarungszeit schließen sich die Männchen den Weibchen an.

Lebensraum

Steinböcke bevorzugen steile und felsige Gebirgslagen. Sie leben meist oberhalb der Baumgrenze, auf Höhen zwischen 1.600 und 3.200 Metern.

Feinde

Die größten Feinde sind Adler, die oft Jungtiere jagen. Manchmal sind auch Wölfe oder Luchse eine Gefahr.

Gefährdet?

Alpensteinböcke gelten als „extrem selten“

Einstufung in die Rote-Liste-Kategorien

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Ausgestorben oder verschollen

Ausgestorben oder verschollen

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht vom Aussterben bedroht

Vom Aussterben bedroht

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Stark gefährdet

Stark gefährdet

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht gefährdet

Gefährdet

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Gefährdung unbekannten Ausmaßes

Gefährdung unbekannten
Ausmaßes

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status extrem selten

Extrem selten

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Vorwarnliste

Vorwarnliste

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Ungefährdet

Ungefährdet

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status extrem selten

Extrem selten

Quelle: www.rote-liste-zentrum.de

Interessante Fakten

  • Beeindruckende Kletterer: Der Alpensteinbock ist ein extrem geschickter Kletterer und kann selbst auf den steilsten Felswänden Halt finden. Seine Hufe sind dafür speziell angepasst und geben ihm guten Grip.

  • Lange Hörner: Die Hörner des männlichen Steinbocks können bis zu 1 Meter lang werden und dienen vor allem bei Rangkämpfen. Weibchen haben ebenfalls Hörner, die jedoch deutlich kleiner sind.

  • Extreme Höhenlagen: Alpensteinböcke leben oft in Höhen von 1.600 bis 3.200 Metern. Diese steilen, felsigen Regionen bieten ihnen Schutz vor Raubtieren und sind ihr bevorzugter Lebensraum.

  • Fast ausgerottet: Im 19. Jahrhundert waren Alpensteinböcke durch die Jagd fast ausgestorben. Dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen und Auswilderungsprojekte gibt es heute wieder stabile Bestände. Er gilt aktuell als „Extrem selten“.

  • Saisonale Herden: Weibliche und männliche Steinböcke leben außerhalb der Paarungszeit in getrennten Herden. Nur zur Paarungszeit im Winter kommen sie zusammen.

  • Paarung im Winter: Die Paarungszeit liegt zwischen Dezember und Januar. Nach etwa 5 bis 6 Monaten Tragzeit bringt das Weibchen meist ein Junges zur Welt.

  • Zähe Vegetarier: Alpensteinböcke ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Sträuchern. Im Winter fressen sie oft Rinde und Moose, wenn andere Nahrung knapp wird.

  • Langlebig: Steinböcke können in freier Wildbahn 10 bis 15 Jahre alt werden. In Gefangenschaft oder geschützten Gebieten erreichen manche bis zu 20 Jahre.

  • Geschichtsträchtig: Der Alpensteinbock gilt als Symbol für Stärke und Ausdauer. In vielen Kulturen wird er wegen seiner Kletterkünste und Anpassungsfähigkeit verehrt.

  • Dickes Fell für die Kälte: Der Alpensteinbock hat ein dichtes, wetterfestes Fell, das ihn auch bei eisigen Temperaturen schützt. Die Unterwolle ist besonders isolierend und wächst im Winter dicker.

Häufig gestellte Fragen

In welchem Monat ist die Paarungszeit des Alpensteinbocks?

Die Paarungszeit des Alpensteinbocks liegt in den Wintermonaten, vor allem im Dezember und Januar.

Was heißt Steinbock auf Englisch?

Steinbock heißt auf Englisch ibex.

Wo lebt der Steinbock?

Steinbock lebt in den europäischen Alpen, insbesondere in hohen und steilen Bergregionen. Er bevorzugt felsige Gebiete oberhalb der Baumgrenze auf Höhen zwischen 1.600 und 3.200 Metern.

Was frisst der Alpensteinbock?

Der Alpensteinbock ernährt sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Moosen. Im Winter frisst er oft auch Rinde und Zweige, wenn andere Nahrung knapp wird.

Wie alt kann ein Steinbock werden?

In freier Wildbahn kann ein Steinbock etwa 10 bis 15 Jahre alt werden.

Wann ist die Paarungszeit des Alpensteinbocks?

 Die Paarungszeit des Alpensteinbocks findet im Winter statt, vor allem im Dezember und Januar. Nach einer Tragzeit von 5 bis 6 Monaten bringt das Weibchen meist ein Junges zur Welt.

Videos

Downloadbereich

Steinbock Steckbrief - Wildtiere in Deutschland

Steinbock Steckbrief

Sichere dir den kostenlosen Steckbrief zum Steinbock – und über 100 weitere spannende Wildtier-PDFs für Unterricht, Naturpädagogik oder zuhause. Einfach E-Mail eintragen und los geht’s!

In der Wildtierschule von Wildbrücke gibt es kostenlose Downloads, Steckbriefe, Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterial und Ausmalbilder

Interessante und spannende Artikel

Hamster

Hamster

Der Hamster gehört zu den bekanntesten kleinen Nagetieren in Europa. Besonders der Feldhamster hat eine große Bedeutung für die heimische Natur, steht jedoch in vielen Regionen auf der Roten Liste. Während er als Wildtier in der Kulturlandschaft vorkommt, ist der Goldhamster der Urahn der domestizierten Hamster, die in vielen Haushalten als Haustier gehalten werden.

mehr lesen
Elstern Vögel

Elstern Vögel

Die Elstern Vögel gehören zu den auffälligsten Arten in unseren Gärten und Parks. Ihr kontrastreiches Aussehen und ihr neugieriges Verhalten machen sie unverwechselbar. Gleichzeitig sorgen sie für Diskussionen, da sie sowohl geschätzt als auch kritisch betrachtet werden.

mehr lesen
Elster

Elster

Die Elster zählt zu den auffälligsten Vögeln Europas. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, dem langen Schwanz und ihrem neugierigen Verhalten ist sie kaum zu übersehen. Ihre Intelligenz macht sie zu einem der spannendsten Vögel überhaupt, auch wenn sie nicht überall beliebt ist.

mehr lesen
Wiesel im Garten gut oder schlecht

Wiesel im Garten gut oder schlecht

Das Wiesel ist ein kleines, flinkes Säugetier, das in vielen Teilen Europas vorkommt. Auch in Deutschland ist es heimisch und besiedelt Felder, Waldränder und zunehmend auch Gärten. Viele Menschen fragen sich: Wiesel im Garten gut oder schlecht? Die Antwort darauf ist nicht eindeutig, denn die Tiere erfüllen eine wichtige Rolle im Naturhaushalt, können aber auch Konflikte mit Anwohnern hervorrufen.

mehr lesen
Kleiner Kohlweißling Raupe

Kleiner Kohlweißling Raupe

Die Raupe des Kleinen Kohlweißlings ist eine der bekanntesten Erscheinungen im Garten. Viele Menschen nehmen sie zunächst als Schädling wahr, doch sie ist ein wichtiger Teil der Natur und gehört zu den häufigsten Schmetterlingen in Europa. Besonders in Deutschland begegnet man ihr regelmäßig auf verschiedenen Nutzpflanzen.

mehr lesen
Kleiner Kohlweißling

Kleiner Kohlweißling

Der Kleine Kohlweißling ist ein häufiger Begleiter in unseren Landschaften und fällt durch seine weiß gefärbten Flügel mit dunklen Spitzen sofort auf. Während die erwachsenen Falter bevorzugt Nektar aus Blüten saugen, ernähren sich die Raupen von Kreuzblütlern wie Kohl und Raps. Dadurch ist er nicht nur ein faszinierender Schmetterling, sondern auch ein oft diskutierter Garten- und Ackergast.

mehr lesen
Wie alt wird ein Rotkehlchen?

Wie alt wird ein Rotkehlchen?

Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten Singvögel Europas und mit seiner leuchtend orangefarbenen Brust unverwechselbar. Man begegnet ihm in Gärten, Parks und Wäldern, wo es nicht nur durch sein neugieriges Wesen, sondern auch durch seinen perlenden Gesang auffällt. Doch die Frage nach seiner Lebenserwartung ist besonders spannend, da diese von verschiedenen Faktoren abhängt.

mehr lesen
Heimische Vögel

Heimische Vögel

Viele heimische Vögel wie Amsel, Rotkehlchen oder Blaumeise gehören zu den bekanntesten Arten in Deutschland und Europa. Doch auch auffälligere Arten wie der Eisvogel, der Habicht oder der Kranich zählen zu unseren gefiederten Mitbewohnern. Sie alle haben besondere Merkmale, die sie unverwechselbar machen und für Naturfreunde spannend zu beobachten sind.

mehr lesen
Die 10 häufigsten Gartenvögel

Die 10 häufigsten Gartenvögel

Viele dieser Arten begleiten uns das ganze Jahr über und sind mit wenig Übung leicht zu bestimmen. Wer aufmerksam lauscht und schaut, kann die Vielfalt der Vögel direkt im eigenen Garten oder Park erleben – ein Stück Natur mitten im Alltag.

mehr lesen
Veröffentlicht am • Zuletzt aktualisiert am

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner