Jane Goodall, sturgeons and cranes – Beitragsbild Wildbrücke News #7

Die neue Ausgabe der Wildbrücke News (#7 / 2025) ist erschienen und widmet sich wieder spannenden Themen rund um Wildtiere in Deutschland, Europa und der Welt.

Sprache: Deutsch

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Sprache: Englisch

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Abschied von Jane Goodall

Im Mittelpunkt steht ein Nachruf auf Jane Goodall, die am 1. Oktober 2025 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Wie unter anderem Reuters und The Guardian berichten, veränderte Goodall mit ihren Schimpansen-Studien im Gombe-Stream-Nationalpark unser Verständnis von Tierverhalten grundlegend. Ihre Arbeit und ihr Engagement für den Naturschutz bleiben ein Vermächtnis, das Generationen inspiriert.

Störe kehren in die Ostsee zurück

Ebenfalls Thema ist die Rückkehr des Störs in die Ostsee. Laut einer Pressemitteilung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wurden erstmals Störe mit Satellitensendern ausgestattet und freigelassen, um ihr Wanderverhalten zu erforschen. Auch die EU-Kommission und das BfN begleiten diese Wiederansiedlung als wichtigen Schritt für die Biodiversität.

Neue Arten auf dem Vormarsch

Auf europäischer Ebene richtet die Ausgabe den Blick auf die Ausbreitung der südrussischen Schwarzbäuchigen Tarantel, über die der Naturschutzbund Österreich informiert. Diese große Wolfsspinne breitet sich durch Klimawandel und Globalisierung immer weiter aus – ein Beispiel dafür, wie sich Arten verschieben.

Viren, Zecken und Vorsorge

Gesundheitlich relevant ist das Krim-Kongo-Virus, über dessen Ausbreitung n-tv und das RKI berichten. Hyalomma-Zecken und Wildtiere spielen dabei eine zentrale Rolle, weshalb Vorsorge und Monitoring zunehmend wichtig werden.

Der große Kranichzug

Besonders aktuell: Der Kranichzug hat begonnen. Laut NABU ziehen die majestätischen Vögel derzeit über Deutschland hinweg, Rastplätze finden sich unter anderem in der Diepholzer Moorniederung, in Linum oder am Darß-Zingster Bodden.

Tipps für Naturfreunde

Mit dem Ende der Brut- und Setzzeit am 1. Oktober sind Heckenschnitte wieder erlaubt, wie das BfN und das Bundesnaturschutzgesetz bestätigen. Außerdem gibt es zwei neue Steckbriefe: das Taubenschwänzchen, ein faszinierender Wanderfalter, und die Wespenspinne, eine auffällige Jägerin in unseren Wiesen. Beide können auf Wildbruecke.de als kostenloses PDF heruntergeladen werden.

Kostenlos herunterladen

Taubenschwänzchen Steckbrief - Insekten in Europa
Wespenspinne Steckbrief - Insekten in Europa

Weitere Artikel

Goldschakal gefährlich – Mythos oder Realität?

Goldschakal gefährlich – Mythos oder Realität?

Der Goldschakal wird oft als gefährlich dargestellt – doch wissenschaftliche Studien belegen, dass er in den meisten Fällen den Kontakt zu Menschen meidet und nur in Ausnahmefällen aggressiv reagiert. Zwischen Mythos und Realität liegt eine differenzierte Sichtweise, die die wahre Natur dieses anpassungsfähigen Allesfressers offenbart.

mehr lesen
Goldschakal Deutschland 2024 – Sichtungen und Entwicklung im Überblick

Goldschakal Deutschland 2024 – Sichtungen und Entwicklung im Überblick

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland etwa 30 bis 50 Goldschakal-Sichtungen verzeichnet – vor allem in den östlichen Bundesländern und Grenzregionen. Diese Zahlen zeigen nicht nur, dass sich der Goldschakal zunehmend in Mitteleuropa etabliert, sondern liefern auch wichtige Entwicklungstrends für zukünftige Naturschutzmaßnahmen.

mehr lesen
Goldschakal in Deutschland – Neue Perspektiven für ein artenreiches Europa

Goldschakal in Deutschland – Neue Perspektiven für ein artenreiches Europa

Goldschakal Deutschland ist ein spannendes Beispiel dafür, wie sich Tierarten im Zuge von Klimawandel und Habitatveränderungen neu verteilen. Während erste Sichtungen und Studien Hoffnung auf ein vielfältigeres Ökosystem wecken, stehen zugleich Herausforderungen und Konflikte im Raum – ein Thema, das weiterhin intensive Forschung und abgestimmte Schutzmaßnahmen erfordert.

mehr lesen
Warum Elche tauchen – Die erstaunliche Fähigkeit der größten Hirsche

Warum Elche tauchen – Die erstaunliche Fähigkeit der größten Hirsche

Dass Elche schwimmen können, ist bekannt – aber wusstest du, dass sie sogar tauchen? Diese außergewöhnliche Fähigkeit nutzen sie, um an Nahrung zu gelangen, sich vor Feinden zu schützen oder einfach eine Abkühlung zu genießen. Mit einer Tauchtiefe von bis zu 6 Metern und einer Unterwasserzeit von rund 30 Sekunden sind Elche wahre Meister des Wassers!

mehr lesen
Elch oder Rentier – Die Unterschiede der arktischen Hirsche

Elch oder Rentier – Die Unterschiede der arktischen Hirsche

Elch oder Rentier – beide gehören zur Familie der Hirsche, doch sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Während der gewaltige Elch als Einzelgänger durch die Wälder streift, leben Rentiere in großen Herden und sind eng mit dem Menschen verbunden. Besonders auffällig ist das Geweih: Beim Elch tragen nur die Männchen das riesige Schaufelgeweih, während beim Rentier auch die Weibchen ein Geweih haben.

mehr lesen
Veröffentlicht am • Zuletzt aktualisiert am