Der MĂ€usebussard ist einer der am weitesten verbreiteten Greifvögel in Europa und gehört fest zum Landschaftsbild vieler Regionen in Deutschland. Man begegnet ihm hĂ€ufig im offenen GelĂ€nde, ĂŒber Feldern kreisend oder auf ZaunpfĂ€hlen lauernd. Sein charakteristischer Ruf und das langsame Kreisen machen ihn leicht erkennbar â doch nicht nur sein Verhalten, auch seine ErnĂ€hrungsweise ist faszinierend. Als anpassungsfĂ€higer Wildvogel nutzt der MĂ€usebussard ein breites Spektrum an Nahrungsquellen, das ihn zu einem wichtigen Glied im ökologischen Gleichgewicht macht. Wer sich mit dem Leben der Vögel in Europa beschĂ€ftigt, wird am MĂ€usebussard kaum vorbeikommen.
MĂ€usebussard Nahrung im Jahresverlauf
Die MĂ€usebussard Nahrung variiert im Jahreslauf deutlich. In den FrĂŒhjahrs- und Sommermonaten dominieren MĂ€use und andere kleine SĂ€ugetiere, insbesondere WĂŒhlmĂ€use, die in Feldfluren besonders hĂ€ufig vorkommen. Im Herbst und Winter hingegen erweitert der MĂ€usebussard seine Nahrungspalette. Dann werden auch Aas, kleinere Vögel und Insekten aufgenommen. Diese AnpassungsfĂ€higkeit erlaubt es dem MĂ€usebussard, auch in kargen Monaten zu ĂŒberleben.
Die MĂ€usebussard Spannweite im Vergleich zum Habicht und Sperber
Was gehört zur MÀusebussard Nahrung?
Typisch fĂŒr die MĂ€usebussard Nahrung ist eine Vorliebe fĂŒr KleinsĂ€uger, vor allem FeldmĂ€use, MaulwĂŒrfe und gelegentlich auch junge Kaninchen. Doch auch Reptilien, Amphibien und gröĂere Insekten wie Heuschrecken oder KĂ€fer spielen eine Rolle. Seltener findet man Ăberreste von kleineren Vögeln in seinem Gewölle. Die Art der Beute hĂ€ngt stark vom lokalen Angebot ab. Besonders im Winter kann Aas von verunglĂŒckten Wildtieren eine wichtige Energiequelle darstellen.
Der Unterschied Habicht und Bussard und ĂŒber 100 weitere kostenlose Downloads
MĂ€usebussard Ruf
Einfluss der Umgebung auf die MĂ€usebussard Nahrung
Die MĂ€usebussard Nahrung spiegelt immer auch die Struktur der Landschaft wider. In Agrargebieten sind MĂ€usevorkommen oft hoch, was den Vögeln dort reichlich Beute bietet. In WaldnĂ€he hingegen tauchen öfter Amphibien oder Reptilien im Nahrungsspektrum auf. Siedlungsnahe Vögel profitieren zudem von StraĂenrĂ€ndern, wo sie verendete Tiere als Aasfresser nutzen können. Der MĂ€usebussard zeigt sich damit Ă€uĂerst flexibel â ein Grund, warum er als Standvogel das ganze Jahr ĂŒber bei uns bleibt.
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Mit seiner Nahrungswahl reguliert der MĂ€usebussard viele Kleintierpopulationen und wirkt damit stabilisierend auf das ökologische Gleichgewicht. Besonders die starke AbhĂ€ngigkeit von WĂŒhlmauspopulationen macht ihn zu einem wichtigen Gegenspieler fĂŒr Landwirte, die unter Massenvermehrungen dieser Nager leiden. Auch als AufrĂ€umer beim Verwerten von Aas leistet der MĂ€usebussard einen wertvollen Dienst. Sein Platz im Netzwerk der Vögel Europas ist daher nicht zu unterschĂ€tzen.
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