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Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Rabenvögel (Corvidae)
Aussehen
Größe:
40–51 cm
Gewicht:
180–250 g
Alter:
5–15 Jahre (in Gefangenschaft bis 20 Jahre)
Nahrung der Elster
Die Elster ist ein Allesfresser. Sie ernährt sich von Insekten, Kleinsäugern, Früchten, Aas, aber auch von Eiern und Jungvögeln.
Verbreitung
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Europa, weite Teile von Asien und den Norden Afrikas.
Elster Silhouette
Heimsich oder Invasiv
In Deutschland ist die Elster das ganze Jahr über ein vertrauter Anblick.
Lebensweise
Sie ist tagaktiv, sehr neugierig und zählt zu den intelligentesten Vögeln weltweit.
Lebensraum
Elstern sind flexibel und bewohnen Wälder, Parks, Gärten, Agrarlandschaften und sogar Städte.
Feinde der Elster
Zu den Feinden zählen Greifvögel, Marder, Füchse sowie der Mensch, vor allem durch Verfolgung oder Straßenverkehr.
Amsel Geräusche
Elster Ruf
Interessante Fakten
- Elstern gehören zu den wenigen Tierarten, die den Spiegeltest bestehen und sich selbst erkennen können.
- Sie gelten als eine der intelligentesten Vogelarten weltweit.
- Elstern bauen sehr große und stabile Nester, die oft mehrere Jahre genutzt werden.
- Sie sind berüchtigt für ihre angebliche Vorliebe für glänzende Objekte, auch wenn dies wissenschaftlich kaum belegt ist.
- Ihr Ruf ist laut und krächzend und wird oft als störend empfunden.
- Elstern sind Allesfresser und tragen zur natürlichen Reinigung durch das Fressen von Aas bei.
- Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie Samen verbreiten.
- Junge Elstern bleiben oft mehrere Wochen nach dem Ausfliegen bei den Eltern.
- In vielen Kulturen sind Elstern sowohl Glücksbringer als auch Unglücksboten.
- Elstern können Werkzeuge benutzen und komplexe Probleme lösen.
Häufig gestellte Fragen
Sind Elstern gefährlich für andere Vögel?
Elstern fressen gelegentlich Eier und Jungvögel, sind aber kein entscheidender Faktor für den Rückgang anderer Arten.
Warum gelten Elstern als intelligent?
Sie bestehen den Spiegeltest, können Werkzeuge nutzen und komplexe Probleme lösen.
Was frisst eine Elster am liebsten?
Sie frisst Insekten, Früchte, kleine Tiere, aber auch Aas und Küchenabfälle.
Wie alt wird eine Elster?
In der Natur meist 5 bis 15 Jahre, in Gefangenschaft bis zu 20 Jahre.
Wo bauen Elstern ihre Nester?
In hohen Bäumen, oft in Gabelungen, mit stabilen Dachkonstruktionen.
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Fichtenkreuzschnabel
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) ist ein auffälliger Finkenvogel, der mit seinem überkreuzten Schnabel perfekt für das Öffnen von Fichten- und Kiefernzapfen ausgestattet ist. Er lebt nomadisch in Nadelwäldern und brütet oft mitten im Winter, wenn die Samen reichlich verfügbar sind.
Brautente
Die Brautente (Aix sponsa) stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich jedoch in vielen Teilen Europas etabliert. Mit ihrem farbenfrohen Gefieder und ihrer einzigartigen Fähigkeit, Baumhöhlen als Nistplätze zu nutzen, zählt sie zu den auffälligsten Entenvögeln, die man an ruhigen Gewässern beobachten kann.
Flussregenpfeifer
Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist ein kleiner Watvogel, der Fluss- und Seenlandschaften mit Kies- und Sandflächen bevorzugt. Durch seinen gelben Augenring, das markante Kopfband und seine schnelle Laufweise ist er unverwechselbar. In Deutschland ist er ein typischer Brutvogel an offenen, störungsarmen Ufern.
Eiderente
Die Eiderente (Somateria mollissima) ist die größte europäische Ente und lebt fast ausschließlich an Küsten und auf dem Meer. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, ihrer beeindruckenden Tauchfähigkeit und den wertvollen Eiderdaunen prägt sie die Nordseeküsten und arktischen Meereslandschaften.
Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) ist ein faszinierender Zugvogel, der in den Tundren und Mooren Nordeuropas brütet. In Deutschland erscheint er vor allem als Durchzügler und Wintergast und begeistert Vogelbeobachter mit seinem goldgefleckten Gefieder und seinem melodischen Ruf.
Erlenzeisig
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) ist ein kleiner, lebhafter Finkenvogel, der Erlen- und Birkenwälder in ganz Europa bewohnt. Mit seinen gelb-grünen Akzenten und seinem trillernden Gesang gehört er zu den auffälligsten Wintergästen Deutschlands. Er ist ein geselliger Teilzieher, der sich vor allem von Erlen- und Birkensamen ernährt.
Braunkehlchen
Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) ist ein kleiner Zugvogel der offenen Landschaften Europas. Mit seinem weißen Überaugenstreif und seiner rostfarbenen Brust ist es leicht zu erkennen. In Deutschland ist die Art stark gefährdet, da ihre Wiesenlebensräume zunehmend verschwinden.
Brandgans
Die Brandgans ist ein faszinierender Vogel der europäischen Küstenlandschaften. Mit ihrem auffälligen Federkleid und dem roten Schnabel ist sie leicht zu erkennen. In Deutschland brütet sie vor allem an der Nord- und Ostsee und gilt als Symbol für den Schutz der Küstenökosysteme.
Brachvogel
Der Große Brachvogel ist mit seinem langen Schnabel und seinem melancholischen Ruf ein Wahrzeichen der europäischen Feuchtgebiete. In Deutschland brütet er vor allem im Norden, doch der Bestand sinkt durch Lebensraumverlust. Seine Rückkehr im Frühjahr bleibt dennoch ein faszinierendes Naturschauspiel.
Blaukehlchen
Das Blaukehlchen ist einer der auffälligsten Singvögel Europas. Mit seiner blauen Kehle und seinem lebhaften Gesang gehört es zu den heimlichen Stars der Feuchtgebiete. In Deutschland brütet es vor allem im Norden und Osten – dort, wo Schilf, Wasser und Gebüsch eine harmonische Einheit bilden.










