Beutelmeise - Vögel in Europa

Foto: iStock/nieudacza

Name:

Beutelmeise

Wissenschaftlicher Name:

Remiz pendulinus

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Klasse:

Vögel

Ordnung:

Sperlingsvögel

Familie:

Beutelmeisen

Aussehen

Größe:

10–11 cm

Gewicht:

8–12 g

Alter:

bis zu 8 Jahre

Nahrung

Die Beutelmeise ernährt sich überwiegend von Insekten, Spinnen und deren Larven. Im Herbst und Winter werden auch Samen gefressen.

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Verbreitung

Die Art kommt in großen Teilen Europas und Asiens vor.

Heimsich oder Invasiv

Die Beutelmeise ist ein heimischer Brutvogel in vielen Regionen Europas. In Deutschland tritt sie vor allem in geeigneten Feuchtgebieten auf.

Lebensweise

Sie bewegt sich geschickt durch Schilf und Gehölze und sucht dort nach kleinen Beutetieren. Besonders auffällig ist ihre Fähigkeit zum kunstvollen Nestbau.

Lebensraum

Bevorzugt werden Schilfgebiete, Auenlandschaften, Flussufer und Seen mit Weidenbeständen.

Feinde

Zu den Feinden zählen Greifvögel, Krähen, Marder und andere Nesträuber.

Interessante Fakten

  • Die Beutelmeise baut eines der außergewöhnlichsten Vogelnester Europas.
  • Ihr Nest ähnelt einem hängenden Beutel oder Handschuh.
  • Zum Nestbau verwendet sie Pflanzenfasern und Samenwolle.
  • Die Nester hängen oft über dem Wasser.
  • Die Art gehört nicht zu den echten Meisen.
  • Ihr schwarzer Augenstreif erinnert an eine kleine Maske.
  • Ein Nest kann mehrere Wochen Bauzeit benötigen.
  • Beutelmeisen sind ausgezeichnete Kletterer.
  • Sie suchen ihre Nahrung häufig kopfüber.
  • Ihre Bestände schwanken regional stark.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkennt man eine Beutelmeise?

An ihrem schwarzen Augenstreif, dem hellen Kopf und dem kleinen, kompakten Körper.

Wo lebt die Beutelmeise?

Vor allem in Schilfgebieten, an Seen und Flüssen.

Warum heißt sie Beutelmeise?

Wegen ihres einzigartigen beutelförmigen Nestes.

Ist die Beutelmeise in Deutschland heimisch?

Ja, sie ist ein heimischer Brutvogel in geeigneten Lebensräumen.

Wo baut die Beutelmeise ihr Nest?

Meist an dünnen Ästen über Wasser oder in Ufernähe.
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