Foto: iStock/Callingcurlew23
Name:
Eissturmvogel
Wissenschaftlicher Name:
Fulmarus glacialis
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Röhrennasen (Procellariiformes)
Familie:
Sturmvögel
Aussehen
Größe:
45–50 cm
Gewicht:
500–900 g
Alter:
30–40 Jahre
Nahrung
Die Nahrung besteht aus Fischen, Tintenfischen, Krebstieren und häufig aus Aas, etwa von Walen oder Fischereiabfällen.
Verbreitung
Er ist in den nördlichen Meeren Europas weit verbreitet – von Großbritannien über Norwegen bis Island und Grönland.
Eissturmvogel Flugbild
Heimsich oder Invasiv
Entlang der europäischen Atlantik- und Nordseeküsten ist er ein typischer Brutvogel, etwa in Schottland, Norwegen und Island.
Lebensweise
Der Eissturmvogel ist ein echter Hochseevogel und verbringt den Großteil seines Lebens auf dem Ozean, wo er lange ohne Flügelschlag gleitet.
Lebensraum
Er brütet in Steilküsten und verbringt den Rest des Jahres auf der offenen See.
Feinde
Zu den Feinden gehören Großmöwen, Raubmöwen und Füchse, zusätzlich bedeuten Plastikverschmutzung und Ölfilm ernste Gefahren.
Interessante Fakten
- Eissturmvögel spucken eine stinkende Ölflüssigkeit zur Verteidigung.
- Sie gleiten stundenlang ohne einen Flügelschlag.
- Ihr Lebensraum sind die stürmischsten Meere der Erde.
- Jungvögel brauchen mehrere Jahre, bis sie geschlechtsreif sind.
- Der Eissturmvogel kehrt jedes Jahr zur gleichen Klippe zurück.
- Er kann extrem alt werden – bis zu 40 Jahre oder mehr.
- Die Nasenröhren helfen beim Ausscheiden von Salz.
- Er frisst häufig Aas und spielt eine Rolle im Meeresökosystem.
- Seine Rufe klingen wie raues „kak-kak-kak“.
- Er ist einer der häufigsten Seevögel im Nordatlantik.
Häufig gestellte Fragen
Wo lebt der Eissturmvogel?
An den Klippen und Meeren des Nordatlantiks und der Arktis.
Ist er in Europa verbreitet?
Ja, besonders in Island, Schottland, Norwegen und Nordseegebieten.
Was frisst er?
Fische, Tintenfische, Krebstiere und Aas.
Warum heißt er Eissturmvogel?
Weil er in kalten, sturmreichen Regionen lebt.
Hat er besondere Merkmale?
Ja, die typischen Nasenröhren der Röhrennasen.
Ist der Eissturmvogel gefährdet?
Regional ja – besonders durch Plastik und Meeresverschmutzung.
Weitere Interessante und spannende Artikel
Graugans
Die Graugans (Anser anser) ist die größte heimische Gans Europas und ein bedeutender Bewohner von Seen, Flusslandschaften und Feuchtgebieten. Ihr sozialer Familiensinn, ihr klangvolles Rufen und ihre markanten V-Formationen machen sie zu einer der charakteristischsten Vogelarten Europas.
Felsenschwalbe
Die Felsenschwalbe (Ptyonoprogne rupestris) ist eine typische Bewohnerin der Gebirge Europas. Mit ihren hervorragenden Flugkünsten jagt sie Fluginsekten entlang von Felswänden, Schluchten und Bergtälern und ist perfekt an das Leben in steilen Landschaften angepasst.
Grauammer
Die Grauammer (Emberiza calandra) ist die größte Ammer Europas und ein typischer Bewohner weiter Felder, Wiesen und Heiden. Ihr metallisch klingender Gesang und ihre robuste Erscheinung machen sie zu einer markanten Art der offenen Kulturlandschaft.
Feldschwirl
Der Feldschwirl (Locustella naevia) ist ein heimlicher Singvogel der europäischen Wiesenlandschaften. Sein schwirrender, heuschreckenähnlicher Gesang ist oft das einzige Zeichen seiner Anwesenheit, denn die Art lebt versteckt in dichter Bodenvegetation.
Rabenkrähe
Die Rabenkrähe (Corvus corone) ist ein hochintelligenter Rabenvogel, der in ganz Europa verbreitet ist. Sie lebt in Wäldern, Städten, Feldern und Küsten und fällt durch ihr schwarzes Gefieder, ihre Lernfähigkeit und ihre komplexe soziale Struktur auf.
Feldlerche
Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist einer der bekanntesten Singvögel Europas. Ihr ununterbrochener Gesang im Steigflug macht sie zum Sinnbild weiter Felder und Wiesen. Doch die Art ist bedroht, da moderne Landwirtschaft viele ihrer Brutplätze zerstört.
Girlitz
Der Girlitz (Serinus serinus) ist der kleinste Fink Europas und lebt in warmen, offenen Landschaften mit vielen Sträuchern, Weinbergen und Gärten. Sein gelbgrünes Gefieder und der schnelle, sirrende Gesang machen ihn zu einem markanten, trotz seiner Größe oft überhörten Singvogel.
Falkenraubmöwe
Die Falkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus) ist die schlankste und schnellste Raubmöwe Europas. Sie brütet in der arktischen Tundra und jagt mit falkenähnlicher Wendigkeit über weiten Landschaften und auf dem offenen Meer. Durch ihre langen Schwanzfedern und ihren eleganten Flug ist sie eine der charakteristischsten Arten des Nordens.
Gelbspötter
Der Gelbspötter (Hippolais icterina) ist ein agiler Singvogel, der in Gebüschen, Hecken und lichten Wäldern in ganz Europa vorkommt. Sein schneller, variantenreicher Gesang macht ihn zu einem der lebendigsten Sänger unter den europäischen Kleinvögeln.
Gartengrasmücke
Die Gartengrasmücke (Sylvia borin) ist ein unscheinbarer, aber stimmgewaltiger Singvogel, der in ganz Europa verbreitet ist. Sie lebt in Sträuchern, Gärten und lichten Wäldern und fällt besonders durch ihren melodiösen Gesang und ihre versteckte Lebensweise auf.









