Elch - Wildtiere in Europa

Foto: iStock/MEGiordano_Photography

„#4C734E“ text_indent=“9px“ disabled_on=“on|off|off“ _builder_version=“4.18.0″ _module_preset=“default“ text_line_height=“1.9em“ min_height=“616.4px“ custom_margin=“||||false|false“ custom_padding=“20px|20px|20px|20px|false|false“ box_shadow_style=“preset2″ global_colors_info=“{}“ _i=“0″ _address=“0.0.1.0″ /]

Name:

Elch

Wissenschaftlicher Name:

Alces alces

Klasse:

Säugetiere

Ordnung:

Paarhufer

Familie:

Hirsche

Aussehen

Größe:

Männliche Elche erreichen eine Schulterhöhe von 1,5 bis 2,1 Metern und eine Länge von bis zu 3 Metern. Weibchen sind etwas kleiner.

Gewicht:

Männliche Elche wiegen bis zu 700 Kilogramm, Weibchen bis zu 500 Kilogramm.

Alter:

15 bis 20 Jahre

Elch in AR ansehen

Erkunde die Wildtiere auf völlig neue Weise: Mithilfe von Augmented Reality erscheint das Tier lebensnah in deinem Raum. Drehe das Modell, betrachte Details aus nächster Nähe und platziere es dort, wo du möchtest. Ein interaktives Naturerlebnis – direkt auf deinem Smartphone oder Tablet.

Nahrung

Elche sind Pflanzenfresser und ernähren sich von Blättern, Zweigen, Rinde, Wasserpflanzen und jungen Trieben. Im Sommer fressen sie auch Gräser und Kräuter.

Verbreitung

In Europa kommen Elche vor allem in Skandinavien, im Baltikum und Teilen Russlands vor. Es gibt auch kleinere Bestände in Polen und Deutschland.

 

Spuren

Elch Spuren - Wildtiere in Europa
Elch Trittsiegel - Wildtiere in Europa

Losung

Elch Losung - Wildtiere in Europa

Foto: iStock/LOJ5407

Heimsich oder Invasiv

In Nordeuropa und Nordasien

Lebensweise

Der Elch ist tagaktiv

Lebensraum

Sie bevorzugen Wälder und sumpfige Gebiete, wo sie sowohl Nahrung als auch Schutz finden. Elche halten sich gerne in der Nähe von Gewässern auf.

Feinde

Natürliche Feinde der Elche sind Wölfe und Bären. Jungtiere werden gelegentlich von Luchsen oder Greifvögeln bedroht.

Gefährdet?

Der Elch (Alces alces) ist in Deutschland als „extrem selten“ eingestuft, obwohl er nicht mehr als „ausgestorben“ gilt. In den letzten 10 bis 15 Jahren sind zunehmend Elche aus Polen und Tschechien eingewandert und haben sich in Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Bayern vereinzelt angesiedelt. Diese Rückkehr hängt mit wachsenden Beständen in den Herkunftsländern zusammen, da der Elch in Polen seit 2001 unter Schutz steht. Jedoch bleibt die Population in Deutschland gefährdet, da viele Elche durch Verkehrsunfälle ums Leben kommen.

Einstufung in die Rote-Liste-Kategorien

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Ausgestorben oder verschollen

Ausgestorben oder verschollen

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht vom Aussterben bedroht

Vom Aussterben bedroht

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Stark gefährdet

Stark gefährdet

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht gefährdet

Gefährdet

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Gefährdung unbekannten Ausmaßes

Gefährdung unbekannten
Ausmaßes

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status extrem selten

Extrem selten

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Vorwarnliste

Vorwarnliste

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status nicht Ungefährdet

Ungefährdet

Gefährdung der Wildtiere Rote Liste Status extrem selten

Extrem selten

Quelle: www.rote-liste-zentrum.de

Interessante Fakten

  • Größtes Mitglied der Hirschfamilie: Der Elch ist das größte Tier innerhalb der Hirschfamilie. Männliche Elche können bis zu 700 Kilogramm wiegen und eine Schulterhöhe von 2,1 Metern erreichen.
  • Imposante Schaufeln: Die Geweihe männlicher Elche können über 20 Kilogramm wiegen und eine Spannweite von bis zu 2 Metern erreichen. Sie wachsen jährlich neu und werden im Herbst abgeworfen.
  • Gute Schwimmer: Elche sind ausgezeichnete Schwimmer und können bis zu 20 Kilometer ohne Pause zurücklegen. Sie tauchen sogar, um Wasserpflanzen am Grund von Seen zu fressen.
  • Hervorragender Geruchssinn: Elche haben einen besonders guten Geruchssinn, der ihnen hilft, Nahrung und andere Tiere über weite Entfernungen wahrzunehmen.
  • Natürliche Wanderer: Elche legen weite Strecken zurück, um neue Gebiete zu besiedeln oder Nahrung zu finden. So sind einige Elche in den letzten Jahren auch nach Deutschland eingewandert.
  • Vegetarische Ernährung: Der Elch ist Pflanzenfresser und ernährt sich von Blättern, Zweigen, Rinde und Wasserpflanzen. Im Winter frisst er auch Bäume wie Weiden und Birken.
  • Einzelgängerische Lebensweise: Elche leben in der Regel alleine und sind sehr territoriale Tiere. Nur zur Paarungszeit suchen sie gezielt Kontakt zu Artgenossen.
  • Kurze Paarungszeit: Die Paarungszeit des Elchs liegt im September und Oktober. Männchen kämpfen mit ihren Geweihen um die Weibchen.
  • Gefährdung durch Verkehr: In Deutschland sind Elche extrem selten, und viele Tiere, die einwandern, fallen Verkehrsunfällen zum Opfer. Straßenverkehr bleibt eine der größten Bedrohungen.
  • Dickes Winterfell: Elche sind perfekt an kalte Winter angepasst. Ihr dickes Fell isoliert sie gut gegen niedrige Temperaturen und schützt sie in den langen, kalten Wintern der nordischen Regionen.

Häufig gestellte Fragen

Was wiegt ein Elch?

Ein ausgewachsener männlicher Elch kann bis zu 700 Kilogramm wiegen, während Weibchen meist etwas leichter sind und bis zu 500 Kilogramm erreichen.

Was frisst ein Elch?

Elche sind Pflanzenfresser. Sie ernähren sich hauptsächlich von Blättern, Zweigen, Rinde und Wasserpflanzen. Im Sommer fressen sie auch Gräser und Kräuter, während sie im Winter oft auf Baumrinde und junge Triebe von Weiden und Birken zurückgreifen.

Was heißt Elch auf Englisch?

Elch heißt auf Englisch moose.

Wie groß wird ein Elch?

Ein ausgewachsener Elch kann eine Schulterhöhe von 1,5 bis 2,1 Metern erreichen und ist bis zu 3 Meter lang.

Welche Geräusche macht ein Elch?

Elche machen verschiedene Geräusche, besonders während der Paarungszeit. Männliche Elche stoßen tiefe, röhrende Laute aus, um Weibchen anzulocken und Rivalen abzuwehren. Weibchen geben häufig hohe, klagende Rufe von sich, um mit ihren Kälbern oder Männchen zu kommunizieren. Höre dir die Elch Geräusche hier auf unserer Webseite an.

Kostenlos bei Wildbrücke

Elch-Steckbrief kostenlos erhalten

Dieser Steckbrief ist Teil unserer großen Sammlung mit über 200 Wildtier-Steckbriefen und Vergleichen – nach der Anmeldung erhältst du Zugriff auf die gesamte Sammlung.

Elch-Steckbrief
200+Steckbriefe & Vergleiche
Steckbrief ansehen →
✓ über 200 Tier-Steckbriefe ✓ praktische Artenvergleiche ✓ kostenlos entdecken
Auch besonders beliebtWischen →
Eichhörnchen Steckbrief #1
Eichhörnchen Steckbrief 5.055 Downloads
Unterschied Feldhase, Wildkaninachen und Feldhamster #2
Unterschied Feldhase, Wildkaninachen und Feldhamster 4.505 Downloads
Biber Steckbrief #3
Biber Steckbrief 3.932 Downloads
Du möchtest deinen Steckbrief direkt?

Kostenlose Wildtier-Steckbriefe

Hol dir spannende Steckbriefe und Naturwissen direkt in dein E-Mail-Postfach.

Du möchtest erst sehen, was dich erwartet? Steckbriefsammlung entdecken →
In der Wildtierschule von Wildbrücke gibt es kostenlose Downloads, Steckbriefe, Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterial und Ausmalbilder

Interessante und spannende Artikel

Mauswiesel in Weiß – Ein Blick auf Fellfarbe, Unterarten und den Vergleich mit dem Hermelin

Mauswiesel in Weiß – Ein Blick auf Fellfarbe, Unterarten und den Vergleich mit dem Hermelin

Mauswiesel in Weiß ist ein ungewöhnliches Phänomen. Während das Mauswiesel in der Regel seine braun-graue Fellfarbe beibehält, gibt es Berichte über eine seltene Unterart in den Alpen, die in der Winterzeit eine Verfärbung zeigt. Dennoch bleibt festzuhalten, dass es vor allem das Hermelin ist, das bekannt dafür ist, sein Fell im Winter zu Weiß zu wechseln und dabei eine charakteristische schwarze Schwanzspitze zu entwickeln.

mehr lesen
Mauswiesel im Garten – Erkennen, Verhalten und Nutzen

Mauswiesel im Garten – Erkennen, Verhalten und Nutzen

Im Garten können Mauswiesel als hilfreiche, winzige Jäger auftreten. Sie kontrollieren Nagetierpopulationen und hinterlassen oft nur zarte Fährten und kleine Kotspuren. Erfahre mehr über das Verhalten von Mauswiesel im Garten, wie du sie erkennen kannst und welche positiven Effekte sie auf Ihr Ökosystem haben.

mehr lesen
Mauswiesel Größe – Klein, aber oho!

Mauswiesel Größe – Klein, aber oho!

Die Mauswiesel Größe ist beeindruckend klein: Mit einer Körperlänge von etwa 11 bis 17 cm (ohne Schwanz) und einem Gewicht von lediglich 30 bis 80 Gramm gehört das Mauswiesel zu den kleinsten Raubtieren Europas. Trotz seiner geringen Maße zeigt es eine enorme Wendigkeit und Schnelligkeit, die es ihm ermöglichen, in dichten Habitaten erfolgreich Beute zu jagen.

mehr lesen
Mufflon Weibchen – Eigenschaften, Verhalten und Fortpflanzung

Mufflon Weibchen – Eigenschaften, Verhalten und Fortpflanzung

Mufflon Weibchen spielen eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung der Population. Sie zeichnen sich durch einen robusten, aber eleganten Körperbau aus, der etwas kleiner als der der Männchen ist, und verfügen über besondere Anpassungen, die sie optimal an ihre Umgebung anpassen. Der Artikel beleuchtet, wie sich Mufflon Weibchen in ihrer natürlichen Umgebung verhalten und wie sie ihre Jungen aufziehen.

mehr lesen
Mufflon Verbreitung Deutschland Karte – Wo lebt das Wildschaf?

Mufflon Verbreitung Deutschland Karte – Wo lebt das Wildschaf?

Die Mufflon Verbreitung Deutschland Karte macht deutlich, dass Mufflons vor allem in Mittelgebirgen wie der Eifel, dem Harz, dem Thüringer Wald und dem Taunus vorkommen. Diese Wildschafe wurden ursprünglich aus Sardinien und Korsika eingeführt und haben sich in Deutschland an verschiedene Lebensräume angepasst. Ihr Bestand schwankt jedoch aufgrund von Jagd, natürlichen Feinden und klimatischen Bedingungen. Unsere Mufflon Verbreitung Deutschland Karte gibt einen detaillierten Überblick über die aktuellen Bestände und ihre geografische Verteilung.

mehr lesen
Mufflon in Deutschland – Verbreitung und Bedeutung

Mufflon in Deutschland – Verbreitung und Bedeutung

Das Mufflon ist in Deutschland mittlerweile in mehreren Mittelgebirgsregionen heimisch. Besonders in der Eifel, im Harz, im Bayerischen Wald und in Thüringen gibt es stabile Populationen. Ursprünglich stammt das Mufflon aus dem Mittelmeerraum, wurde jedoch vor Jahrhunderten in Mitteleuropa angesiedelt. Heute ist das Mufflon in Deutschland fester Bestandteil der heimischen Wildtierwelt und hat sich an die klimatischen Bedingungen gut angepasst.

mehr lesen
Mufflon Schafe

Mufflon Schafe

Das Mufflon Schaf, auch als Europäisches Mufflon bekannt, ist ein wildlebendes Schaf, das ursprünglich in den Mittelmeerländern beheimatet ist. Es zeichnet sich durch seine charakteristischen, kräftigen Hörner und das dichte Fell aus. Heute ist das Mufflon Schaf in vielen europäischen Ländern heimisch und wird oft in Naturschutzgebieten und großen Waldgebieten angetroffen. Obwohl es ursprünglich in den Mittelmeerländern vorkam, wurde es auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreich angesiedelt.

mehr lesen
Wildkatze Größe – Wie groß wird sie wirklich?

Wildkatze Größe – Wie groß wird sie wirklich?

Die Wildkatze Größe liegt zwischen der einer Hauskatze und größerer Wildtiere wie dem Luchs. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt etwa 45 bis 65 cm, während der buschige Schwanz zusätzlich 25 bis 35 cm misst. Männchen sind mit bis zu 8 kg oft schwerer als Weibchen. Im Vergleich zur Hauskatze ist die Wildkatze robuster gebaut und hat einen deutlich dickeren, kürzeren Schwanz mit einer schwarzen Spitze. Auch wenn sie ähnlich wirken, ist die Wildkatze ein echtes Wildtier mit einem kräftigen Körperbau, der für das Überleben in der Natur entscheidend ist.

mehr lesen
Sind Wildkatzen gefährlich? – Mythen und Realität im Überblick

Sind Wildkatzen gefährlich? – Mythen und Realität im Überblick

Wildkatzen gelten als nicht direkt gefährlich für den Menschen, da sie in der Regel den Kontakt meiden und in abgelegenen Habitaten leben. Dennoch lassen sich Wildkatzen nicht zähmen, was bedeutet, dass sie ihre natürlichen, instinktiven Verhaltensweisen behalten. Diese Unzähmbarkeit macht sie zu echten Wildtieren, die sich für eine Haltung als Haustier grundsätzlich nicht eignen.

mehr lesen
Veröffentlicht am • Zuletzt aktualisiert am