Haubenmeise - Vögel in Europa

Foto: iStock/Jan Rozehnal

Name:

Haubenmeise

Wissenschaftlicher Name:

Lophophanes cristatus

Welche Vögel fressen Sonnenblumenkerne?
Welche Vögel fressen Sonnenblumenkerne?
Finken, Sperlinge und viele Meisen gehören zu den typischen Körnerfressern. Auch Kleiber, Stieglitze und Eichelhäher nehmen Sonnenblumenkerne gerne an. Kerne mit Schale beschäftigen die Vögel zusätzlich beim Öffnen und eignen sich gut für Futterhaus und Futterstelle.
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Klasse:

Vögel

Ordnung:

Sperlingsvögel

Familie:

Meisen

Aussehen

Größe:

11–12 cm

Gewicht:

9–13 g

Alter:

4–7 Jahre

Nahrung

Sie ernährt sich überwiegend von Insekten, Larven, Spinnen und im Winter von Samen und Koniferensamen.

Sonnenblumenkerne ohne Schalenreste anbieten
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Geschälte Sonnenblumenkerne liefern die energiereichen Kerne bereits ohne harte Schale. Dadurch können sie von vielen Körnerfressern direkt aufgenommen werden und es bleiben weniger Schalenreste unter dem Futterplatz zurück. Sie eignen sich unter anderem für Finken, Sperlinge, Meisen, Kleiber und Stieglitze.
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Verbreitung

Die Art kommt in Mittel-, Nord– und Südeuropa vor und ist besonders typisch für Regionen mit vielen Nadelwäldern.

Haubenmeise Flugbild

Haubenmeise Flugbild - Vögel in Europa

Heimsich oder Invasiv

Sie ist ein fester Bestandteil europäischer Nadelwaldökosysteme.

Lebensweise

Die Haubenmeise ist tagaktiv, lebt baumnah und ist für ihr flottes Klettern und gezieltes Durchsuchen von Rindenspalten bekannt.

Lebensraum

Sie bevorzugt Nadelwälder mit vielen alten Bäumen, findet sich aber auch in Mischwäldern und naturnahen Parkanlagen.

Feinde

Gefährlich werden ihr Sperber, Marder, Katzen und in dichten Wäldern auch Eulen.

Interessante Fakten

  • Sie ist die einzige europäische Meise mit einer festen, spitzen Haube.
  • Die Art ist stark an Nadelwälder gebunden.
  • Ihr Ruf ist schnell und trillernd, typisch für die Art.
  • Haubenmeisen bleiben im Winter im Revier.
  • Sie klettern oft kopfüber an Baumstämmen.
  • Sie nutzen gern alte Spechthöhlen für den Nestbau.
  • Die Art ist äußerst neugierig und erkundet Futterstellen schnell.
  • Küken schlüpfen nach etwa zwei Wochen.
  • Ihre Haube wird bei Erregung stark gespreizt.
  • Sie gilt als Zeigerart für intakte Nadelwaldökosysteme.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkennt man die Haubenmeise?

An der markanten schwarz-weißen Haube und dem graubraunen Körper.

Wo lebt sie?

In Nadelwäldern, Mischwäldern und naturnahen Parks.

Was frisst sie?

Insekten, Larven, Spinnen und im Winter Samen.

Ist sie ein Zugvogel?

Nein, sie ist ein Standvogel.

Vögel sicher füttern
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Futterstellen helfen Vögeln das ganze Jahr über. Wichtig ist eine sichere Lösung ohne Netze, damit sich keine Tiere verletzen.
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Kommt sie in Deutschland häufig vor?

Ja, besonders in Süd– und Mittelgebirgsregionen.

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