Foto: iStock/Yuriy Balagula
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Lerchen
Aussehen
Größe:
13,5–15 cm
Gewicht:
20–30 g
Alter:
5–8 Jahre
Nahrung
Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen sowie Samen und kleinen Pflanzenbestandteilen.
Verbreitung
Die Heidelerche ist in West-, Mittel– und Südeuropa verbreitet, mit Kerngebieten in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und den Balkanländern.
Heimsich oder Invasiv
Sie ist eine typische Art offener, trockener Landschaften Europas.
Lebensweise
Die Heidelerche ist tagaktiv, lebt bodennah und bevorzugt flache, kurze Flüge, oft begleitet von ihrem melodischen Ruf.
Lebensraum
Bevorzugt werden Heideflächen, lichte Kiefernwälder, sandige Offenflächen und extensive Weidegebiete.
Feinde
Dazu gehören Greifvögel, Füchse, Marder und Rabenvögel, die Eier und Jungvögel gefährden.
Interessante Fakten
- Ihr Gesang gilt als einer der melodischsten aller europäischen Lerchen.
- Das Männchen singt häufig im schwebenden „Balzflug“.
- Sie bevorzugt trockene, sandige Landschaften.
- In Deutschland ist sie regional stark gefährdet.
- Ihre Nester liegen gut versteckt am Boden.
- Küken sind Nestflüchter und folgen schnell der Mutter.
- Sie meidet hohe Vegetation und geschlossene Wälder.
- Ihr Ruf klingt wie eine fließende, zweisilbige Melodie.
- Heidelerchen bleiben oft ganzjährig in ihren Brutgebieten.
- Sie profitiert von extensiver Weidewirtschaft und offenen Heideflächen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man die Heidelerche?
Wo lebt sie?
Wann singt die Heidelerche?
Vor allem im Frühjahr während des Singflugs.
Ist sie ein Zugvogel?
Viele Populationen sind Standvögel oder Kurzstreckenzieher.
Wo kommt sie in Deutschland vor?
In Brandenburg, Niedersachsen, Bayern und regional im Südwesten.
Weitere Interessante und spannende Artikel
Brautente
Die Brautente (Aix sponsa) stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich jedoch in vielen Teilen Europas etabliert. Mit ihrem farbenfrohen Gefieder und ihrer einzigartigen Fähigkeit, Baumhöhlen als Nistplätze zu nutzen, zählt sie zu den auffälligsten Entenvögeln, die man an ruhigen Gewässern beobachten kann.
Flussregenpfeifer
Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist ein kleiner Watvogel, der Fluss- und Seenlandschaften mit Kies- und Sandflächen bevorzugt. Durch seinen gelben Augenring, das markante Kopfband und seine schnelle Laufweise ist er unverwechselbar. In Deutschland ist er ein typischer Brutvogel an offenen, störungsarmen Ufern.
Eiderente
Die Eiderente (Somateria mollissima) ist die größte europäische Ente und lebt fast ausschließlich an Küsten und auf dem Meer. Mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, ihrer beeindruckenden Tauchfähigkeit und den wertvollen Eiderdaunen prägt sie die Nordseeküsten und arktischen Meereslandschaften.
Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) ist ein faszinierender Zugvogel, der in den Tundren und Mooren Nordeuropas brütet. In Deutschland erscheint er vor allem als Durchzügler und Wintergast und begeistert Vogelbeobachter mit seinem goldgefleckten Gefieder und seinem melodischen Ruf.
Erlenzeisig
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) ist ein kleiner, lebhafter Finkenvogel, der Erlen- und Birkenwälder in ganz Europa bewohnt. Mit seinen gelb-grünen Akzenten und seinem trillernden Gesang gehört er zu den auffälligsten Wintergästen Deutschlands. Er ist ein geselliger Teilzieher, der sich vor allem von Erlen- und Birkensamen ernährt.
Braunkehlchen
Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) ist ein kleiner Zugvogel der offenen Landschaften Europas. Mit seinem weißen Überaugenstreif und seiner rostfarbenen Brust ist es leicht zu erkennen. In Deutschland ist die Art stark gefährdet, da ihre Wiesenlebensräume zunehmend verschwinden.
Brandgans
Die Brandgans ist ein faszinierender Vogel der europäischen Küstenlandschaften. Mit ihrem auffälligen Federkleid und dem roten Schnabel ist sie leicht zu erkennen. In Deutschland brütet sie vor allem an der Nord- und Ostsee und gilt als Symbol für den Schutz der Küstenökosysteme.
Brachvogel
Der Große Brachvogel ist mit seinem langen Schnabel und seinem melancholischen Ruf ein Wahrzeichen der europäischen Feuchtgebiete. In Deutschland brütet er vor allem im Norden, doch der Bestand sinkt durch Lebensraumverlust. Seine Rückkehr im Frühjahr bleibt dennoch ein faszinierendes Naturschauspiel.
Blaukehlchen
Das Blaukehlchen ist einer der auffälligsten Singvögel Europas. Mit seiner blauen Kehle und seinem lebhaften Gesang gehört es zu den heimlichen Stars der Feuchtgebiete. In Deutschland brütet es vor allem im Norden und Osten – dort, wo Schilf, Wasser und Gebüsch eine harmonische Einheit bilden.
Baumpieper
Der Baumpieper ist ein charakteristischer Bewohner offener Landschaften und Waldränder. Mit seinem trillernden Singflug kündigt er im Frühjahr seine Rückkehr aus Afrika an. In Deutschland ist er weit verbreitet, doch Lebensraumverlust macht auch ihm zunehmend zu schaffen.









