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Igel sind in vielen Regionen heimische Wildtiere, die sich an die Jahreszeiten anpassen. Besonders in den kalten Monaten ist ihr Winterschlaf eine entscheidende Überlebensstrategie. Doch wie bereiten sich Igel auf den Winterschlaf vor, wann beginnt er und welche Gefahren lauern während dieser Ruhephase? In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick darauf, was während des Igel Winterschlaf passiert und warum er so wichtig ist.
Wann beginnt der Igel Winterschlaf und wie lange dauert er?
Der genaue Zeitpunkt für den Igel Winterschlaf hängt von den Temperaturen und der Nahrungsverfügbarkeit ab. In der Regel beginnt er zwischen Oktober und November und endet im März oder April.
- Junge Igel mĂĽssen bis zum Herbst ein Mindestgewicht von etwa 500-600 Gramm erreichen, um den Winterschlaf zu ĂĽberstehen.
- Während der Ruhephase kann die Körpertemperatur auf 5 Grad Celsius absinken.
- Der Herzschlag verlangsamt sich von etwa 200 auf nur noch 5 Schläge pro Minute.
Durch diese Anpassungen spart der Igel Energie, da in den Wintermonaten kaum Nahrung verfĂĽgbar ist.
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Wo halten Igel ihren Winterschlaf?
Ein sicheres Winterquartier ist fĂĽr Igel ĂĽberlebenswichtig. Sie suchen sich geschĂĽtzte Orte wie:
- Laubhaufen oder Reisighaufen in Gärten
- Hohlräume unter Wurzeln oder Hecken
- Alte Schuppen oder Holzstapel
Naturnahe Gärten bieten ideale Unterschlupfmöglichkeiten. Wer Igeln helfen möchte, kann spezielle Igelhäuser aufstellen, die zusätzlichen Schutz bieten.
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Welche Gefahren gibt es während des Igel Winterschlafs?
Der Winterschlaf ist eine kritische Phase, in der Igel vielen Gefahren ausgesetzt sind. Dazu gehören:
- Störungen durch Menschen, z. B. das Umschichten von Laubhaufen
- Plötzliche Wetterumschwünge, die die Winterruhe unterbrechen
- Zu geringes Körpergewicht, sodass die Energiereserven nicht ausreichen
Findet ein Igel im Frühjahr nicht genug Nahrung, kann das seine Überlebenschancen verringern. Deshalb ist es wichtig, ihm im Herbst ausreichend Rückzugsorte zu lassen und im Frühjahr nicht zu früh zu stören.
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