Foto: iStock/CreativeNature_nl
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Regenpfeiferartige
Familie:
Regenpfeifer
Aussehen
Größe:
27–30 cm
Gewicht:
190–280 g
Alter:
bis 15 Jahre
Nahrung
Die Nahrung besteht aus Würmern, Krebstieren, Weichtieren und Insekten, die im Schlick erbeutet werden.
Verbreitung
In Europa tritt der Kiebitzregenpfeifer vor allem als Durchzügler und Wintergast auf, mit Schwerpunkten an Nord- und Atlantikküste.
Heimsich oder Invasiv
Er ist kein Brutvogel Mitteleuropas, aber ein regelmäßiger Bestandteil der europäischen Küstenfauna.
Lebensweise
Die Art ist tag- und nachtaktiv, sucht Nahrung bei Ebbe und ruht bei Flut in Trupps.
Lebensraum
Bevorzugt werden Wattenmeere, Küsten, Salzwiesen und flache Strandbereiche.
Feinde
Zu den Feinden zählen Greifvögel, Füchse und große Möwen.
Interessante Fakten
- Er besitzt im Brutkleid einen tiefschwarzen Bauch.
- Er ist der größte Regenpfeifer Europas.
- Die Art zieht über Tausende Kilometer zwischen Arktis und Afrika.
- Sein Ruf ist ein klares, pfeifendes „tlii“.
- Er nutzt Wattflächen auch nachts zur Nahrungssuche.
- Außerhalb der Brutzeit bildet er große Schwärme.
- Sein Tarnkleid im Winter ist graubraun und unauffällig.
- Er bevorzugt offene Landschaften ohne Bewuchs.
- Die Art ist ein Langstreckenzieher.
- Er gilt als Indikator für intakte Küstenökosysteme.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkennt man den Kiebitzregenpfeifer?
Wo kommt er in Europa vor?
Ist er ein Brutvogel Deutschlands?
Nein, er brütet in der Arktis.
Wie unterscheidet man ihn vom Goldregenpfeifer?
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Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) ist eine der bekanntesten und häufigsten Möwen Europas. Mit ihrem dunklen Kopf im Brutkleid, dem lebhaften Ruf und ihrer Anpassungsfähigkeit ist sie an Seen, Flüssen und sogar in Städten regelmäßig zu beobachten.
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