Foto: iStock/Vasyl Helevachuk
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Würger
Aussehen
Größe:
etwa 16 bis 18 Zentimeter
Gewicht:
etwa 25 bis 35 Gramm
Alter:
bis zu 7 Jahre
Nahrung der Amsel
Er ernährt sich überwiegend von Insekten, Heuschrecken, Käfern sowie gelegentlich von kleinen Wirbeltieren.
Verbreitung
Heimsich oder Invasiv
In Deutschland ist er ein verbreiteter Brutvogel, besonders in Regionen mit strukturreichen Heckenlandschaften.
Lebensweise
Der Neuntöter ist ein ausgeprägter Zugvogel und überwintert in Afrika südlich der Sahara.
Lebensraum
Er bevorzugt Hecken, Wiesen, Weiden und offene Kulturlandschaften mit einzelnen Sträuchern als Ansitzwarte.
Feinde
Zu seinen Feinden gehören Greifvögel, größere Rabenvögel und andere Nesträuber.
Interessante Fakten
- Der Neuntöter gehört zu den wenigen Singvögeln mit räuberischer Jagdweise.
- Er spießt Beute auf Dornen oder Stacheln.
- Dieses Verhalten dient als Nahrungsvorrat.
- Das Männchen besitzt eine auffällige schwarze Gesichtsmaske.
- Sein Name stammt aus alten Volksvorstellungen.
- Er nutzt Sträucher als Ansitzwarte.
- Seine Zugroute führt bis nach Afrika.
- Er kehrt im Frühling relativ spät nach Europa zurück.
- Strukturreiche Landschaften sind für ihn besonders wichtig.
- Sein Bestand hängt stark von der Landwirtschaft ab.
Häufig gestellte Fragen
Warum heißt der Vogel Neuntöter?
Der Name stammt aus alten Vorstellungen, dass er mehrere Beutetiere hintereinander erlegt.
Woran erkennt man den Neuntöter?
Ist der Neuntöter ein Zugvogel?
Warum spießt er Beute auf Dornen?
Interessante und spannende Artikel
Waldohreule
Die Waldohreule gehört zu den Vögeln, die man oft erst bemerkt, wenn man bewusst hinschaut. Mit ihrem perfekt getarnten Gefieder sitzt sie tagsüber reglos im Geäst. Erst in der Dämmerung wird sie aktiv und beginnt ihre lautlose Jagd. Besonders faszinierend ist ihr geräuschloser Flug, der sie zu einer effektiven Jägerin macht. Wer draußen unterwegs ist und aufmerksam bleibt, kann mit etwas Glück eine echte Begegnung erleben. Genau solche Momente machen Naturbeobachtung besonders intensiv.
Sumpfrohrsänger
Der Sumpfrohrsänger lebt versteckt in dichten Uferbereichen und fällt vor allem durch seinen außergewöhnlichen Gesang auf. Er imitiert dabei sogar andere Vogelarten und wirkt dadurch fast wie ein kleines Naturorchester. In Deutschland ist er vor allem in Feuchtgebieten zu finden, wo er geschickt zwischen Pflanzen nach Insekten sucht. Seine weiten Reisen bis nach Afrika machen ihn zu einem faszinierenden Zugvogel.
Wacholderdrossel
Die Wacholderdrossel ist ein typischer Vogel offener Landschaften, der sich besonders durch sein geselliges Verhalten auszeichnet. In Deutschland kann man sie oft auf Wiesen und Feldern beobachten, wo sie nach Würmern und Insekten sucht. Im Winter ziehen viele Tiere aus dem Norden zu uns, sodass man sie dann häufig in größeren Trupps sieht. Besonders spannend: Zur Brutzeit verteidigen sie ihre Nester gemeinsam – ein Verhalten, das man bei Vögeln eher selten sieht.
Trauerschnäpper
Der Trauerschnäpper ist ein kleiner Singvogel, der in Europa brütet und den Winter in Afrika verbringt, wo er sich von Insekten ernährt.
Birkenzeisig
Der Birkenzeisig ist ein kleiner Finkenvogel, der vor allem im Winter in Deutschland zu beobachten ist und sich bevorzugt von Samen ernährt.
Türkentaube
Die Türkentaube gehört zu den häufigsten Taubenarten Europas und lebt vor allem in Städten, Gärten und offenen Landschaften.
Rotdrossel
Die Rotdrossel gehört zu den typischen Zugvögeln Europas und fällt besonders durch ihre rötlichen Flanken und ihre winterlichen Schwärme auf.
Rostgans
Die Rostgans gehört zu den auffälligsten Wasservögeln Europas und lebt vor allem an Seen, Flüssen und Feuchtgebieten.
Rohrdommel
Die Rohrdommel ist ein selten zu sehender Vogel der Feuchtgebiete, der vor allem durch seinen tiefen und weit hörbaren Ruf bekannt ist.
Rohrammer
Die Rohrammer gehört zu den häufigen Singvögeln Europas und lebt vor allem in Schilfgebieten, Feuchtwiesen und an den Ufern von Seen und Flüssen.










