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Wo fühlt sich der Storch in Bayern besonders wohl?
Der Storch in Bayern braucht offene Landschaften mit Feuchtwiesen, Gräben und flachen Gewässern, in denen er ausreichend Nahrung wie Frösche, Insekten und Regenwürmer findet. Besonders in Teilen von Unterfranken, Oberbayern und dem Donauraum gibt es heute wieder stabile Brutpaare. Wichtig ist dabei eine gute Kombination aus nahen Nahrungsflächen und erhöhten Brutplätzen wie auf Dächern, Schornsteinen oder eigens errichteten Nestplattformen. Auch extensiv genutzte Wiesen und der Verzicht auf Pestizide fördern die Rückkehr dieser besonderen Vögel.
Schutzprojekte für den Storch in Bayern
Dank zahlreicher Initiativen hat sich die Situation für den Storch in Bayern deutlich verbessert. Projekte wie Nestpatenschaften, das Aufstellen von Nistplattformen, das Wiedervernässen alter Feuchtgebiete oder die Öffentlichkeitsarbeit in Schulen leisten einen entscheidenden Beitrag. Besonders erfolgreich ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Naturschutzverbänden, Landwirten und Kommunen. Viele Vögel kehren nach ihrer langen Reise aus Afrika nun regelmäßig an dieselben Brutplätze zurück – ein Erfolg, der zeigt, wie wirksam gezielter Schutz sein kann.
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Wann ist der Storch in Bayern zu beobachten?
Die ersten Vögel erreichen Bayern meist im März, manche sogar schon Ende Februar. Je nach Wetterlage und Region bleiben sie bis August oder September, ehe sie sich wieder auf den Weg in ihre afrikanischen Winterquartiere machen. In dieser Zeit kann man die stolzen Vögel nicht nur auf Nestern beobachten, sondern auch bei der Nahrungssuche auf Feldern, Wiesen oder in seichten Gewässern. Besonders beim Aufzuchtverhalten der Jungen lohnt sich ein Blick ins Fernglas – ein Schauspiel, das Naturfreunde begeistert.
Der Storch in Bayern als Kultur- und Glückssymbol
Auch nach dem Schlüpfen bleibt das Nest noch viele Wochen lang das Zentrum des Storchenlebens. Die kleinen Vögel brauchen etwa 8 bis 10 Wochen, bis sie flugfähig sind. Während dieser Zeit sind die Eltern pausenlos damit beschäftigt, Futter heranzuschaffen – Frösche, Insekten, Regenwürmer und kleine Wirbeltiere gehören zum Speiseplan. In dieser Phase sind die Jungtiere besonders schutzbedürftig, da sie noch nicht selbstständig fliehen oder sich bei Störungen in Sicherheit bringen können.
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Storch
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