Foto: iStock/Radu Modan
Name:
Falkenraubmöwe
Wissenschaftlicher Name:
Stercorarius longicaudus
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Möwenverwandte (Charadriiformes)
Familie:
Raubmöwen (Stercorariidae)
Aussehen
Größe:
48–60 cm (mit verlängerten Schwanzfedern)
Gewicht:
230–400 g
Alter:
12–15 Jahre
Nahrung
Im Brutgebiet lebt sie vor allem von Kleinvögeln, Insekten und kleinen Nagern. Außerhalb des Brutgebiets erbeutet sie Fisch oder zwingt andere Seevögel zur Herausgabe ihrer Beute – ein typisches Verhalten der Raubmöwen.
Verbreitung
Sie kommt in arktischen und subarktischen Regionen vor – besonders in Skandinavien, Island, Nordrussland und Grönland.
Falkenraubmöwe Flugbild
Heimsich oder Invasiv
In Europa ist sie in den Tundren des Nordens ein regulärer Brutvogel.
Lebensweise
Ihr bevorzugter Lebensraum ist die Tundra, mit offenen, baumlosen Flächen. Außerhalb der Brutzeit hält sie sich auf dem offenen Meer auf.
Lebensraum
Er brütet in Steilküsten und verbringt den Rest des Jahres auf der offenen See.
Feinde
Zu den Feinden zählen Großmöwen, Polarfüchse und andere Raubmöwen.
Interessante Fakten
- Sie ist die schlankste und schnellste Raubmöwe Europas.
- Ihre langen Schwanzfedern sind ein typisches Merkmal im Prachtkleid.
- Sie verfolgt andere Vögel im Flug, um ihnen Beute abzunehmen.
- Sie ist ein ausgeprägter Langstreckenzieher.
- Die Art brütet nur in der Tundra.
- Ihr Flugstil ähnelt stark dem von Falken.
- Junge Falkenraubmöwen haben ein geschecktes Tarngefieder.
- Sie jagt auch Insekten im Flug.
- Die Brutgebiete verschieben sich durch den Klimawandel nach Norden.
- Sie ruht auf dem Meer, ähnlich wie Sturmtaucher und Sturmvögel.
Häufig gestellte Fragen
Wo brütet die Falkenraubmöwe?
In arktischen Tundraregionen Skandinaviens, Islands und Nordrusslands.
Was frisst sie?
Kleinvögel, Insekten, Fische und erbeutete Nahrung anderer Seevögel.
Ist sie in Mitteleuropa zu sehen?
Selten, meist als Durchzügler oder nach Stürmen.
Wie erkennt man sie?
Am schlanken Körper, den langen Schwanzfedern und dem schnellen Flug.
Ist sie mit Möwen verwandt?
Ja, sie gehört zu den Möwenverwandten.
Rauchschwalbe-Steckbrief kostenlos erhalten
Hol dir kostenlosen Zugriff auf unsere große Sammlung mit über 200 Wildtier-Steckbriefen und Vergleichen.
#1
#2
#3
Kostenlose Wildtier-Steckbriefe
Hol dir spannende Steckbriefe und Naturwissen direkt in dein E-Mail-Postfach.
Welche Inhalte passen am besten zu dir?
Damit wir dir künftig die passenden Natur-Inhalte und Materialien schicken können.
Deine Steckbriefe warten auf dich!
Schau jetzt in dein E-Mail-Postfach und bestätige deine E-Mail-Adresse. Erst danach können wir dir die Steckbriefe zusenden.
Weitere Interessante und spannende Artikel
Turmfalke
Der Turmfalke (Falco tinnunculus) zählt zu den bekanntesten Greifvögeln Europas. Er ist durch seine besondere Flugtechnik – das Rütteln – sowie durch seine Anpassungsfähigkeit an städtische Lebensräume berühmt. In Deutschland gilt er als häufigster Falke, dennoch steht er durch Agrarlandschaftsverlust unter Druck. Wer den Turmfalken schützen möchte, kann mit einfachen Mitteln wie dem Aufstellen von Nistkästen oder dem Erhalt naturnaher Flächen einen wichtigen Beitrag leisten.
Stieglitz
Der Stieglitz, bekannt als Distelfink, gehört zu den auffälligsten Singvögeln Europas. Seine rote Gesichtsmaske, die gelben Flügelbinden und sein lebhafter Gesang machen ihn unverwechselbar. In Deutschland ist er flächendeckend vertreten, doch durch den Verlust artenreicher Wiesen und Feldraine ist sein Bestand gefährdet. Umso wichtiger ist es, naturnahe Lebensräume zu bewahren, damit dieser farbenfrohe Vogel auch künftig unsere Gärten und Felder belebt.
Rotmilan
Der Rotmilan ist ein majestätischer Segelflieger, der besonders durch seine rostrote Färbung und seinen gegabelten Schwanz auffällt. In Deutschland hat dieser Greifvogel einen Großteil seines weltweiten Brutbestandes. Als Aas- und Kleintierfresser spielt er eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sein Lebensraum sind offene Landschaften mit Wäldern und Feldern – ein ideales Umfeld für seine Jagd und Brut.
Buchfink
Ob im Wald, im Garten oder am Futterhaus – der Buchfink ist ein vertrauter Anblick und oft schon am Gesang zu erkennen, bevor man ihn sieht. Männliche Buchfinken beeindrucken in der Paarungszeit mit leuchtend gefärbtem Gefieder und kräftigem Gesang, um ihr Revier zu markieren und Weibchen anzulocken. Dank seiner Anpassungsfähigkeit ist der Buchfink in ganz Europa verbreitet und spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht, besonders durch seine Vorliebe für Insekten im Sommer.
Grünspecht
Mit seinem leuchtend grünen Gefieder, dem roten Scheitel und seinem auffälligen Lachen ist der Grünspecht eine der charismatischsten Vogelarten unserer Heimat. Er liebt offene, ameisenreiche Lebensräume und verbringt viel Zeit am Boden – ganz untypisch für einen Specht. Trotz seines recht heimlichen Wesens lässt er sich mit etwas Geduld und Glück gut beobachten.
Uhu
Mit bis zu 1,90 Metern Flügelspannweite und einem durchdringenden Ruf gehört der Uhu zu den eindrucksvollsten Vögeln Europas. Als heimlicher Jäger der Nacht bewegt er sich lautlos durch Wälder, Felsenlandschaften und sogar urbane Gebiete. Seine Anpassungsfähigkeit, seine geheimnisvolle Natur und sein Platz im Ökosystem machen ihn zu einem wichtigen Symbol für den Artenschutz.
Kohlmeise
Ob im heimischen Garten, im Wald oder im Stadtpark – die Kohlmeise lässt sich fast überall beobachten. Als anpassungsfähiger Vogel hat sie sich erfolgreich an das Leben in der Nähe des Menschen gewöhnt und spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht, da sie viele Insekten vertilgt.
Kuckuck
Kaum ein anderer Vogel ist so bekannt für seine außergewöhnliche Brutstrategie wie der Kuckuck. Statt selbst ein Nest zu bauen, legt er seine Eier in fremde Nester und überlässt die Aufzucht seinem ‚Pflegepersonal‘. Doch der Kuckuck ist mehr als nur ein Brutparasit – er ist ein Zugvogel mit beeindruckender Ausdauer und lebt bevorzugt in lichten Wäldern, Moorlandschaften und offenen Kulturlandschaften.
Blaumeise
Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus) gehört zur Familie der Meisen und ist in ganz Deutschland weit verbreitet. Mit ihrer leuchtend blauen Kopfzeichnung und dem gelben Bauch ist sie leicht zu erkennen. Sie lebt in Wäldern, Parks und Gärten, wo sie geschickt durch das Geäst turnt, auf der Suche nach Insekten, Spinnen und im Winter auch Samen. Besonders während der Brutzeit verteidigt sie ihr Revier entschlossen und zeigt dabei trotz ihrer geringen Größe ein erstaunlich mutiges Verhalten.
Fasan
Der Fasan gehört zu den auffälligsten Hühnervögeln Europas. Mit seinem langen Schwanz, dem schillernden Gefieder und seinem markanten Balzverhalten ist er leicht zu erkennen. Ursprünglich aus Asien eingeführt, lebt er heute bodenständig in vielen Teilen Mitteleuropas – vor allem an Feldrändern, in Wiesen und Heckenlandschaften.









