Foto: iStock/birdsonline
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Regenpfeiferartige
Familie:
Seeschwalben
Aussehen
Größe:
etwa 33 bis 36 Zentimeter
Gewicht:
etwa 90 bis 130 Gramm
Alter:
bis zu 30 Jahre
Nahrung
Sie ernährt sich hauptsächlich von kleinen Fischen und Krebstieren, die sie im Sturzflug aus dem Wasser fängt.
Verbreitung
Ihre Brutgebiete liegen in den arktischen und subarktischen Regionen Europas, darunter auch an den Küsten Norddeutschlands.
Heimsich oder Invasiv
In Deutschland ist sie als Brutvogel an Nord- und Ostsee vertreten, wenn auch regional begrenzt.
Lebensweise
Die Küstenseeschwalbe ist ein ausgeprägter Langstreckenzieher und legt jährlich enorme Distanzen zwischen Europa und der Antarktis zurück.
Lebensraum
Sie bevorzugt Küsten, Inseln und offene Sand- oder Kiesflächen, die ausreichend Nahrung und sichere Brutplätze bieten.
Feinde
Zu ihren Feinden zählen Möwen, Greifvögel und andere Nesträuber, die Eier oder Küken gefährden.
Interessante Fakten
- Sie besitzt die längste bekannte Zugstrecke aller Vögel.
- Jährlich legt sie bis zu 70.000 Kilometer zurück.
- Sie erlebt zwei Sommer pro Jahr.
- Ihr Flug wirkt besonders leicht und elegant.
- Sie kann im Sturzflug präzise Fische fangen.
- Ihre Bestände hängen stark von intakten Küstengebieten ab.
- Sie verteidigt ihre Nester aktiv gegen Eindringlinge.
- Sie kann über 30 Jahre alt werden.
- Ihre Jungen sind Nestflüchter.
- Sie nutzt thermische Luftströmungen effizient.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Küstenseeschwalbe berühmt?
Wo brütet sie in Deutschland?
Wie weit zieht sie?
Ist sie gefährdet?
Brütet sie allein?
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Bekassine
Die Bekassine (Gallinago gallinago) ist ein faszinierender Vogel der Feuchtgebiete Europas. Kaum eine andere Art verbindet so meisterhaft Tarnung, Balzkunst und Lebensraumanspruch. Ihr markantes „Wummern“ in der Dämmerung verrät ihre Anwesenheit, während sie ansonsten im hohen Gras nahezu unsichtbar bleibt. Doch diese scheue Schönheit steht unter Druck: Die Entwässerung von Mooren und die Intensivierung der Landwirtschaft lassen ihren Lebensraum schrumpfen – und mit ihm den Klang des Meckervogels, einst so typisch für die Wiesenlandschaften Norddeutschlands.
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