Lachseeschwalbe im Flug - Vögel in Europa

Foto: iStock/kojihirano

Name:

Lachseeschwalbe

Wissenschaftlicher Name:

Gelochelidon nilotica

Klasse:

Vögel

Ordnung:

Regenpfeiferartige

Familie:

Seeschwalben

Aussehen

Größe:

etwa 33 bis 38 Zentimeter

Gewicht:

etwa 150 bis 250 Gramm

Alter:

bis zu 20 Jahre

Nahrung

Die Lachseeschwalbe ernährt sich vor allem von Insekten, kleinen Fischen und gelegentlich Amphibien, die sie im Flug oder im flachen Wasser erbeutet.

Verbreitung

Sie ist in Süd- und Mitteleuropa verbreitet und kommt in geeigneten Lebensräumen auch in Teilen Deutschlands vor.

Heimsich oder Invasiv

In Deutschland gilt sie als seltene Brutvogelart und ist vor allem an Küsten und großen Feuchtgebieten anzutreffen.

Lebensweise

Die Lachseeschwalbe ist ein ausgeprägter Zugvogel, der im Winter in wärmere Regionen Afrikas zieht.

Lebensraum

Sie bevorzugt Küsten, Lagunen, Flussmündungen und große Binnengewässer mit offenen Flächen und flachem Wasser.

Feinde

Zu ihren Feinden zählen Greifvögel, größere Möwenarten und andere Nesträuber, die Eier oder Jungvögel erbeuten können.

Interessante Fakten

  • Sie ist größer und kräftiger gebaut als viele andere Seeschwalben.
  • Ihr Flug wirkt ruhiger und weniger flatternd als bei kleineren Arten.
  • Sie jagt häufig über offenen Flächen und nicht ausschließlich über Wasser.
  • Ihr kräftiger Schnabel ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal.
  • Sie kann sowohl im Süß als auch im Salzwasser jagen.
  • Die Art ist in Europa regional selten.
  • Sie brütet bevorzugt auf offenen Sand oder Kiesflächen.
  • Ihre Kolonien bieten Schutz durch gemeinsames Warnverhalten.
  • Sie kann sehr weite Strecken während des Zuges zurücklegen.
  • Ihre Bestände sind stark von intakten Feuchtgebieten abhängig.

Häufig gestellte Fragen

Wo kommt die Lachseeschwalbe in Deutschland vor?

Sie ist vor allem an Küsten und großen Feuchtgebieten als seltene Brutvogelart anzutreffen.

Ist die Lachseeschwalbe ein Zugvogel?

Ja, sie überwintert in Afrika und kehrt im Frühjahr nach Europa zurück.

Woran erkennt man sie?

An ihrem kräftigen Schnabel und dem eleganten Flugbild.

Was frisst sie hauptsächlich?

Vor allem Insekten und kleine Fische.

Wo baut sie ihr Nest?

Auf offenen Sand oder Kiesflächen in Küstennähe oder an großen Gewässern.

Weitere Interessante und spannende Artikel

Sanderling

Sanderling

Der Sanderling ist besonders durch sein schnelles Laufen entlang der Wellen zu erkennen. Immer wieder folgt er der Brandung, um im nassen Sand nach Nahrung zu suchen. Sein helles Gefieder bietet ihm dabei eine gute Tarnung. Besonders an ruhigen Stränden lässt sich dieses Verhalten gut beobachten. Wer stehen bleibt und schaut, erkennt schnell den Rhythmus dieses kleinen Küstenvogels.

mehr lesen
Rotschenkel

Rotschenkel

Der Rotschenkel bewegt sich ruhig durch offene Landschaften und bleibt dabei oft gut getarnt. Erst seine leuchtend roten Beine oder sein lauter Ruf machen auf ihn aufmerksam. Besonders in Feuchtgebieten lässt er sich gut beobachten, wenn er nach Nahrung sucht. Mit seinem langen Schnabel durchstöbert er den Boden nach kleinen Tieren. Wer aufmerksam ist, entdeckt ihn oft zuerst durch sein Verhalten und nicht durch sein Aussehen.

mehr lesen
Waldohreule

Waldohreule

Die Waldohreule gehört zu den Vögeln, die man oft erst bemerkt, wenn man bewusst hinschaut. Mit ihrem perfekt getarnten Gefieder sitzt sie tagsüber reglos im Geäst. Erst in der Dämmerung wird sie aktiv und beginnt ihre lautlose Jagd. Besonders faszinierend ist ihr geräuschloser Flug, der sie zu einer effektiven Jägerin macht. Wer draußen unterwegs ist und aufmerksam bleibt, kann mit etwas Glück eine echte Begegnung erleben. Genau solche Momente machen Naturbeobachtung besonders intensiv.

mehr lesen
Sumpfrohrsänger

Sumpfrohrsänger

Der Sumpfrohrsänger lebt versteckt in dichten Uferbereichen und fällt vor allem durch seinen außergewöhnlichen Gesang auf. Er imitiert dabei sogar andere Vogelarten und wirkt dadurch fast wie ein kleines Naturorchester. In Deutschland ist er vor allem in Feuchtgebieten zu finden, wo er geschickt zwischen Pflanzen nach Insekten sucht. Seine weiten Reisen bis nach Afrika machen ihn zu einem faszinierenden Zugvogel.

mehr lesen
Wacholderdrossel

Wacholderdrossel

Die Wacholderdrossel ist ein typischer Vogel offener Landschaften, der sich besonders durch sein geselliges Verhalten auszeichnet. In Deutschland kann man sie oft auf Wiesen und Feldern beobachten, wo sie nach Würmern und Insekten sucht. Im Winter ziehen viele Tiere aus dem Norden zu uns, sodass man sie dann häufig in größeren Trupps sieht. Besonders spannend: Zur Brutzeit verteidigen sie ihre Nester gemeinsam – ein Verhalten, das man bei Vögeln eher selten sieht.

mehr lesen
Trauerschnäpper

Trauerschnäpper

Der Trauerschnäpper ist ein kleiner Singvogel, der in Europa brütet und den Winter in Afrika verbringt, wo er sich von Insekten ernährt.

mehr lesen
Birkenzeisig

Birkenzeisig

Der Birkenzeisig ist ein kleiner Finkenvogel, der vor allem im Winter in Deutschland zu beobachten ist und sich bevorzugt von Samen ernährt.

mehr lesen
Türkentaube

Türkentaube

Die Türkentaube gehört zu den häufigsten Taubenarten Europas und lebt vor allem in Städten, Gärten und offenen Landschaften.

mehr lesen
Rotdrossel

Rotdrossel

Die Rotdrossel gehört zu den typischen Zugvögeln Europas und fällt besonders durch ihre rötlichen Flanken und ihre winterlichen Schwärme auf.

mehr lesen
Rostgans

Rostgans

Die Rostgans gehört zu den auffälligsten Wasservögeln Europas und lebt vor allem an Seen, Flüssen und Feuchtgebieten.

mehr lesen
Veröffentlicht am • Zuletzt aktualisiert am