Foto: iStock/stefbennett
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Drosseln
Aussehen
Größe:
etwa 26 bis 29 Zentimeter
Gewicht:
etwa 100 bis 150 Gramm
Alter:
bis zu 15 Jahre
Nahrung der Amsel
Die Misteldrossel ernährt sich von Insekten, Würmern und im Herbst sowie Winter vor allem von Beeren, insbesondere von Mistelbeeren.
Verbreitung
Sie ist in weiten Teilen Europas verbreitet und kommt von Skandinavien bis in den Mittelmeerraum vor.
Heimsich oder Invasiv
In Deutschland ist sie flächendeckend heimisch und sowohl in ländlichen Regionen als auch in Städten zu beobachten.
Lebensweise
Je nach Region ist sie Standvogel oder Teilzieher, wobei nördliche Populationen im Winter weiter nach Süden ziehen.
Lebensraum
Sie bevorzugt lichte Wälder, Parks, Gärten und offene Landschaften mit einzelnen Bäumen.
Feinde der Amsel
Zu ihren natürlichen Feinden gehören Greifvögel sowie andere Wildtiere, die Eier oder Jungvögel erbeuten.
Interessante Fakten
- Sie ist die größte heimische Drosselart Europas.
- Ihr Gesang ist besonders laut und weit tragend.
- Sie verteidigt Mistelbäume im Winter gegen andere Vögel.
- Mistelbeeren sind eine wichtige Winterquelle.
- Ihr Nest liegt oft hoch in Bäumen.
- Sie brütet teilweise schon im zeitigen Frühjahr.
- Ihr Flug wirkt kraftvoll und direkt.
- Sie ist auch bei schlechtem Wetter aktiv.
- Ihr Ruf klingt hart und trocken.
- Sie spielt eine Rolle bei der Verbreitung von Misteln.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkennt man eine Misteldrossel?
Ist sie größer als die Amsel?
Warum heißt sie Misteldrossel?
Welche Rolle spielt sie im Ökosystem?
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Waldohreule
Die Waldohreule gehört zu den Vögeln, die man oft erst bemerkt, wenn man bewusst hinschaut. Mit ihrem perfekt getarnten Gefieder sitzt sie tagsüber reglos im Geäst. Erst in der Dämmerung wird sie aktiv und beginnt ihre lautlose Jagd. Besonders faszinierend ist ihr geräuschloser Flug, der sie zu einer effektiven Jägerin macht. Wer draußen unterwegs ist und aufmerksam bleibt, kann mit etwas Glück eine echte Begegnung erleben. Genau solche Momente machen Naturbeobachtung besonders intensiv.
Sumpfrohrsänger
Der Sumpfrohrsänger lebt versteckt in dichten Uferbereichen und fällt vor allem durch seinen außergewöhnlichen Gesang auf. Er imitiert dabei sogar andere Vogelarten und wirkt dadurch fast wie ein kleines Naturorchester. In Deutschland ist er vor allem in Feuchtgebieten zu finden, wo er geschickt zwischen Pflanzen nach Insekten sucht. Seine weiten Reisen bis nach Afrika machen ihn zu einem faszinierenden Zugvogel.
Wacholderdrossel
Die Wacholderdrossel ist ein typischer Vogel offener Landschaften, der sich besonders durch sein geselliges Verhalten auszeichnet. In Deutschland kann man sie oft auf Wiesen und Feldern beobachten, wo sie nach Würmern und Insekten sucht. Im Winter ziehen viele Tiere aus dem Norden zu uns, sodass man sie dann häufig in größeren Trupps sieht. Besonders spannend: Zur Brutzeit verteidigen sie ihre Nester gemeinsam – ein Verhalten, das man bei Vögeln eher selten sieht.
Trauerschnäpper
Der Trauerschnäpper ist ein kleiner Singvogel, der in Europa brütet und den Winter in Afrika verbringt, wo er sich von Insekten ernährt.
Birkenzeisig
Der Birkenzeisig ist ein kleiner Finkenvogel, der vor allem im Winter in Deutschland zu beobachten ist und sich bevorzugt von Samen ernährt.
Türkentaube
Die Türkentaube gehört zu den häufigsten Taubenarten Europas und lebt vor allem in Städten, Gärten und offenen Landschaften.
Rotdrossel
Die Rotdrossel gehört zu den typischen Zugvögeln Europas und fällt besonders durch ihre rötlichen Flanken und ihre winterlichen Schwärme auf.
Rostgans
Die Rostgans gehört zu den auffälligsten Wasservögeln Europas und lebt vor allem an Seen, Flüssen und Feuchtgebieten.
Rohrdommel
Die Rohrdommel ist ein selten zu sehender Vogel der Feuchtgebiete, der vor allem durch seinen tiefen und weit hörbaren Ruf bekannt ist.
Rohrammer
Die Rohrammer gehört zu den häufigen Singvögeln Europas und lebt vor allem in Schilfgebieten, Feuchtwiesen und an den Ufern von Seen und Flüssen.










