Foto: iStock/Henri Lehtola
Name:
Wacholderdrossel
Ein gutes Vogelhaus schützt das Futter vor Regen und sorgt dafür, dass Vögel in Ruhe fressen können.
Zum Vogelhaus Affiliate Hinweis: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.Wissenschaftlicher Name:
Turdus pilaris
Klasse:
Vögel
Futterstellen helfen Vögeln das ganze Jahr über. Wichtig ist eine sichere Lösung ohne Netze, damit sich keine Tiere verletzen.
Zum Futterhaus Affiliate Hinweis: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Drosseln
Aussehen
Größe:
etwa 22 bis 27 Zentimeter
Gewicht:
etwa 80 bis 140 Gramm
Alter:
bis zu 18 Jahre
Nahrung
Sie frisst vor allem Würmer, Schnecken und Insekten. Im Herbst und Winter gehören außerdem Beeren zu ihrer wichtigsten Nahrung.
Verbreitung
Ihr Verbreitungsgebiet umfasst große Teile Nord- und Mitteleuropas. Im Winter ziehen viele Vögel weiter nach Süden, während bei uns zusätzlich Tiere aus Nordeuropa zu sehen sind.
Heimisch oder invasiv
In Deutschland ist sie ein heimischer Brutvogel und keine invasive Art.
Lebensweise
Die Wacholderdrossel lebt oft gesellig und brütet nicht selten in kleinen Kolonien. Sie ist überwiegend Kurzstreckenzieher, teilweise aber auch Standvogel.
Lebensraum
Sie lebt in lichten Laub- und Mischwäldern, Feldgehölzen, Parks, Gärten und Alleen. Auf Wiesen und Weiden sucht sie häufig nach Nahrung.
Feinde
Zu ihren Feinden zählen Greifvögel, Krähenvögel, Katzen und andere Nesträuber.
Interessante Fakten
- Die Wacholderdrossel ist eine auffällige Drosselart mit grauem Kopf und gelbem Schnabel.
- Sie brütet oft in kleinen Kolonien statt nur als einzelnes Paar.
- Viele Wacholderdrosseln sind Kurzstreckenzieher und überwintern in Süd- und Mitteleuropa.
- Im Winter sieht man sie häufig in Trupps auf Wiesen, Feldern oder in Obstgärten.
- Zur Brutzeit frisst sie vor allem Würmer, Schnecken und Insekten.
- Im Herbst und Winter stehen Beeren besonders hoch auf ihrem Speiseplan.
- Ihr Name geht auf die gern gefressenen Wacholderbeeren zurück.
- Wacholderdrosseln verteidigen ihre Nester gemeinsam und sehr energisch.
- Feinden gegenüber setzen sie sogar gezielte Kotspritzer zur Abwehr ein.
- In Deutschland kann man die Art ganzjährig beobachten.
Häufig gestellte Fragen
Wo lebt die Wacholderdrossel?
Was frisst die Wacholderdrossel?
Ist die Wacholderdrossel ein Zugvogel?
Woran erkennt man die Wacholderdrossel?
Warum heißt sie Wacholderdrossel?
Interessante und spannende Artikel
Habicht
Der Habicht ist ein beeindruckender Greifvogel mit scharfem Blick und wendiger Flugtechnik. Er lebt in dichten Wäldern und jagt dort bevorzugt kleinere Vögel und Säugetiere. Mit seiner Größe und seinem kräftigen Körperbau zählt er zu den bedeutendsten heimischen Vertretern unter den Greifvögeln.
Eisvogel
Der Eisvogel (Alcedo atthis) gehört zur Familie der Eisvögel und lebt bevorzugt an klaren, langsam fließenden Gewässern mit steilen Uferböschungen. Mit einer Körpergröße von etwa 16 bis 18 cm und einem Gewicht von rund 35 bis 45 Gramm ist er ein eher kleiner Vogel. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Fischen, Wasserinsekten und Kaulquappen. Er ist tagaktiv und sehr territorial, lebt meist allein und bildet nur während der Paarungszeit von April bis August Paare. In Europa, Nordafrika und Asien ist er weit verbreitet und gilt laut Roter Liste als ungefährdet – obwohl Wasserverschmutzung und Lebensraumverlust ihm zusetzen können.
Kranich
Mit seiner beeindruckenden Größe, dem markanten Trompetenruf und seinen anmutigen Balztänzen gehört der Kranich zu den faszinierendsten Vögeln Europas. In seinem natürlichen Lebensraum ist er ein stiller Botschafter für intakte Feuchtgebiete und eine echte Erfolgsgeschichte im Artenschutz.
Storch
Der Weißstorch (Ciconia ciconia) zählt zu den bekanntesten heimischen Großvögeln Europas. Mit seiner schwarz-weißen Gefiederfärbung, dem langen roten Schnabel und den ausdrucksstarken Beinen ist er leicht zu erkennen. Als Zugvogel legt er jährlich tausende Kilometer zwischen seinen Brutgebieten in Europa und den Überwinterungsgebieten in Afrika zurück. Der Lebensraum des Storches erstreckt sich über feuchte Wiesen, Flussauen und landwirtschaftlich genutzte Flächen – Orte, an denen er ausreichend Nahrung wie Frösche, Insekten und Kleinsäuger findet. Besonders bekannt ist der Storch auch für sein auffälliges Klappern mit dem Schnabel, das eine wichtige Rolle bei der Paarbindung spielt.
Buntspecht
Der Buntspecht ist ein echter Waldhandwerker: Mit seinem kräftigen Schnabel hämmert er nicht nur nach Nahrung, sondern baut auch kunstvolle Bruthöhlen in Baumstämme. Als Einzelgänger lebt er das ganze Jahr über in unseren Wäldern und Gärten und ist ein unverzichtbarer Teil der heimischen Vogelwelt.
Rotkehlchen
Kaum ein anderer Singvogel ist so beliebt und häufig zu sehen wie das Rotkehlchen. Mit seiner leuchtend orangeroten Brust und dem neugierigen Verhalten fällt es sofort ins Auge. Im Steckbrief erfährst du alles Wichtige über seine Merkmale, Lebensweise und seinen Platz in unserer Natur.
Amsel
Die Amsel (Turdus merula) gehört zur Familie der Drosseln und ist in Europa weit verbreitet. Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen Männchen und Weibchen: Während die Männchen tiefschwarzes Gefieder und einen leuchtend gelben Schnabel haben, sind die Weibchen meist braun gefärbt. Amseln sind anpassungsfähige Vögel, die in Wäldern, Gärten und Parks leben. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Würmern und Beeren. In der Paarungszeit von März bis Juli verteidigen die Männchen ihr Revier mit lautem Gesang.
Eichelhäher
Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein geschickter und kluger Waldbewohner, der vor allem durch sein blau-schwarz-weiß gemustertes Flügelfeld auffällt. Er gehört zur Familie der Rabenvögel und ist in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. Besonders bekannt ist der Vogel für sein Verhalten, Eicheln als Wintervorrat zu vergraben – oft so erfolgreich, dass aus vergessenen Vorräten neue Bäume sprießen. Neben pflanzlicher Nahrung frisst er auch Insekten, Eier und Jungvögel. Eichelhäher sind meist paarweise unterwegs und verteidigen ihr Revier energisch.








