Flussuferläufer - Vögel in Europa

Foto: iStock/neil bowman

Name:

Flussuferläufer

Wissenschaftlicher Name:

Actitis hypoleucos

Klasse:

Vögel

Ordnung:

Regenpfeiferartige

Familie:

Strandläufer (Schnepfenvögel)

Aussehen

Größe:

18–20 cm

Gewicht:

35–60 g

Alter:

8–10 Jahre

Nahrung

Seine Nahrung besteht aus Insekten, Würmern und kleinen Krebstieren, die er an Uferzonen aufpickt.

Verbreitung

Er brütet in ganz Europa und Asien und überwintert südlich der Sahara in Afrika.

Heimsich oder Invasiv

In Deutschland ist der Flussuferläufer ein regelmäßiger Brutvogel und häufiger Durchzügler.

Lebensweise

Als echter Zugvogel legt er jedes Jahr lange Strecken zwischen seinen Brut- und Wintergebieten zurück. Er ist tagaktiv und sehr beweglich.

Lebensraum

Er bevorzugt Flüsse, Seen, Bäche und Kiesstrände mit offenen Flächen und vegetationsarmen Uferbereichen.

Feinde

Zu den Feinden gehören Greifvögel, Füchse, Rabenvögel und Marder.

Interessante Fakten

  • Er zeigt ständig ein typisches Wippen des Hinterkörpers.
  • Sein Ruf ist ein hohes, schnelles „tlie-tlie“.
  • Er startet mit einem auffälligen flachen Flug knapp über dem Wasser.
  • Küken sind direkt nach dem Schlüpfen Nestflüchter.
  • Flussuferläufer nutzen oft dasselbe Brutrevier über viele Jahre.
  • Bei Gefahr täuschen sie Verletzungen vor.
  • Sie sind ausgezeichnete Läufer und nutzen den Boden intensiver als viele andere Watvögel.
  • Im Zug erscheinen sie auch weit im Binnenland.
  • Sie überwintern in Afrika, oft entlang von Flüssen.
  • Die Art gilt in Deutschland lokal als gefährdet, vor allem durch Uferverbauungen.

Häufig gestellte Fragen

Wo lebt der Flussuferläufer?

An Flüssen, Seen, Bächen und Kiesstränden.

Was frisst er?

Hauptsächlich Insekten, Würmer und kleine Krebstiere.

Ist der Flussuferläufer ein Zugvogel?

Ja, er überwintert in Afrika.

Brütet er in Deutschland?

Ja, aber regional sehr selten und gefährdet.

Kann man ihn leicht erkennen?

Ja, am wippenden Gang und den weißen Flügelstreifen.

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