Das Hornisse Nest ist ein faszinierendes Bauwerk, das jedes Jahr aufs Neue entsteht. In Deutschland werden Hornissen immer noch häufig mit Angst betrachtet, dabei sind sie wichtige Helfer im Ökosystem. Ein Hornisse Nest im Garten oder am Haus kann zunächst beunruhigend wirken, doch mit etwas Wissen lassen sich Missverständnisse und unnötige Eingriffe vermeiden.
Ein Hornisse Nest wird jedes Frühjahr von einer Königin gegründet. Sie beginnt allein mit dem Bau und legt die ersten Eier ab. Aus diesen entwickeln sich Arbeiterinnen, die dann den weiteren Ausbau übernehmen. Die Nester bestehen aus einer papierartigen Substanz, die aus zernagtem Holz und Speichel hergestellt wird. Im Laufe des Sommers kann ein Nest die Größe eines Fußballs oder sogar größer erreichen.
Typische Standorte für ein Hornisse Nest
Hornissen sind bei der Wahl ihres Neststandortes erstaunlich flexibel. Sie bauen ihre Nester in hohlen Bäumen, Dachböden, Schuppen oder auch in Vogelnistkästen. Besonders im Siedlungsbereich kommt es deshalb immer wieder zu Begegnungen mit Menschen. Ein Nest wird in der Regel nur eine Saison genutzt und im Herbst wieder verlassen.
Verhalten rund um das Hornisse Nest
Ein Hornisse Nest wirkt oft bedrohlich, doch die Tiere sind in der Regel friedlich, solange man sie nicht stört. Hornissen reagieren erst dann aggressiv, wenn ihr Nest direkt bedroht wird. Sie verteidigen ihren Bau in einem Umkreis von etwa fünf Metern. Daher ist es wichtig, Abstand zu halten und keine hektischen Bewegungen in der Nähe des Nests zu machen. Ein Vorteil für Gartenbesitzer: Hornissen fressen große Mengen an Insekten, darunter auch Schädlinge.
Tipps zum Umgang mit einem Hornisse Nest
Wer ein Hornisse Nest in Hausnähe entdeckt, sollte es nicht eigenmächtig entfernen. In Deutschland stehen Hornissen unter besonderem Schutz. Das bedeutet, dass eine Umsiedlung oder Beseitigung nur durch Fachleute und mit Genehmigung der Naturschutzbehörde erlaubt ist. In vielen Fällen ist eine Entfernung gar nicht nötig, da die Nester im Winter von selbst verlassen werden. Sollte das Nest jedoch eine Gefahr darstellen, helfen lokale Umweltverbände oder Imkervereine bei der Vermittlung von Experten (Quelle: NABU, abgerufen am 21.09.2025).
Das Hornisse Nest ist ein jährliches Naturwunder und zeigt die erstaunlichen Fähigkeiten dieser Insekten. Auch wenn es manchmal für Unbehagen sorgt, ist es selten wirklich gefährlich. Wer Abstand wahrt und sich an die Schutzbestimmungen hält, kann die Tiere in Ruhe ihrer wichtigen Rolle im Ökosystem nachgehen lassen.
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