Foto: iStock/GlobalP
Name:
Rabenkrähe
Wissenschaftlicher Name:
Corvus corone
Klasse:
Vögel
Ordnung:
Sperlingsvögel
Familie:
Rabenvögel
Aussehen
Größe:
45–50 cm
Gewicht:
400–600 g
Alter:
10–15 Jahre
Nahrung
Als Allesfresser nutzt sie ein breites Spektrum: Aas, Insekten, Früchte, Samen, Kleinsäuger und Abfälle des Menschen.
Verbreitung
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa, in den Osten über Westasien hinaus.
Heimsich oder Invasiv
Sie ist in ganz Europa heimisch und häufig anzutreffen – von Küsten bis Stadtzentren.
Lebensweise
Die Rabenkrähe ist ein äußerst lern- und problemlösungsfähiger Vogel, der Werkzeuge verwenden kann und komplexe soziale Strukturen zeigt.
Lebensraum
Sie besiedelt unterschiedlichste Lebensräume: Wälder, Felder, Städte, Dörfer, Küsten und sogar Gebirge.
Feinde
Zu den Feinden zählen Habicht, Uhu, Fuchs und der Mensch, etwa durch Verfolgung oder Lebensraumverlust.
Rabenkrähe Ruf
Rabenkrähe Ruf
Interessante Fakten
- Rabenkrähen zählen zu den intelligentesten Vögeln Europas.
- Sie erkennen einzelne Menschen und merken sich Gesichter.
- Sie können einfache Werkzeuge herstellen.
- Rabenkrähen lösen komplexe Aufgaben durch Planung.
- Sie leben in stabilen Paarbeziehungen.
- Ihr Repertoire umfasst verschiedene Rufe und Körpersprache.
- Sie zeigen Trauerverhalten beim Verlust von Artgenossen.
- Rabenkrähen nutzen Autos, um harte Nüsse zu knacken.
- Junge Krähen bleiben lange bei den Eltern.
- Sie profitieren stark von menschlichen Siedlungen.
Häufig gestellte Fragen
Sind Rabenkrähen intelligent?
Ja, sie gehören zu den intelligentesten und lernfähigsten Vögeln Europas.
Was frisst die Rabenkrähe?
Allesfresser: Insekten, Früchte, Aas, Kleinsäuger und Abfälle.
Wo lebt sie?
In Städten, Wäldern, Feldern und Küstenregionen.
Wie groß wird eine Rabenkrähe?
45–50 cm.
Ist die Rabenkrähe geschützt?
Ja, sie unterliegt europaweit Schutzbestimmungen.
Warum sind Rabenkrähen schwarz?
Rabenkrähe-Steckbrief kostenlos erhalten
Dieser Steckbrief ist Teil unserer großen Sammlung mit über 200 Wildtier-Steckbriefen und Vergleichen – nach der Anmeldung erhältst du Zugriff auf die gesamte Sammlung.
#1
#2
#3
Kostenlose Wildtier-Steckbriefe
Hol dir spannende Steckbriefe und Naturwissen direkt in dein E-Mail-Postfach.
Welche Inhalte passen am besten zu dir?
Damit wir dir künftig die passenden Natur-Inhalte und Materialien schicken können.
Deine Steckbriefe warten auf dich!
Schau jetzt in dein E-Mail-Postfach und bestätige deine E-Mail-Adresse. Erst danach können wir dir die Steckbriefe zusenden.
Weitere Interessante und spannende Artikel
Mäusebussard
Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist in Europa weit verbreitet und eine der bekanntesten Greifvogelarten. Mit seiner beeindruckenden Flügelspannweite und seinem wendigen Flugstil ist er ein Meister des Suchflugs. Oft sieht man ihn hoch in den Lüften kreisen, auf der Jagd nach kleinen Säugetieren wie Wühlmäusen, die den Großteil seiner Nahrung ausmachen. Doch der Mäusebussard ist auch ein Allesfresser, der gelegentlich Aas oder sogar größere Insekten jagt. Trotz seiner weiten Verbreitung ist er in vielen Regionen Deutschlands besonders häufig anzutreffen und wird dort oft als Symbol für den Naturreichtum der ländlichen Gebiete angesehen.
Sperber
Der Sperber (Accipiter nisus) ist ein wendiger Greifvogel, der sich auf die Jagd kleiner Singvögel spezialisiert hat. Besonders beeindruckend ist seine Fähigkeit, blitzartig aus dem Hinterhalt zuzuschlagen – oft zwischen Büschen oder in dicht bewachsenen Gärten. Mit seinen scharfen Augen und schnellen Flügelschlägen durchquert er auch enge Räume mit großer Präzision. Trotz seiner scheuen Art lebt er häufig näher am Menschen, als man vermuten würde – sogar mitten in der Stadt.
Mö
Habicht
Der Habicht ist ein beeindruckender Greifvogel mit scharfem Blick und wendiger Flugtechnik. Er lebt in dichten Wäldern und jagt dort bevorzugt kleinere Vögel und Säugetiere. Mit seiner Größe und seinem kräftigen Körperbau zählt er zu den bedeutendsten heimischen Vertretern unter den Greifvögeln.
Eisvogel
Der Eisvogel (Alcedo atthis) gehört zur Familie der Eisvögel und lebt bevorzugt an klaren, langsam fließenden Gewässern mit steilen Uferböschungen. Mit einer Körpergröße von etwa 16 bis 18 cm und einem Gewicht von rund 35 bis 45 Gramm ist er ein eher kleiner Vogel. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Fischen, Wasserinsekten und Kaulquappen. Er ist tagaktiv und sehr territorial, lebt meist allein und bildet nur während der Paarungszeit von April bis August Paare. In Europa, Nordafrika und Asien ist er weit verbreitet und gilt laut Roter Liste als ungefährdet – obwohl Wasserverschmutzung und Lebensraumverlust ihm zusetzen können.
Kranich
Mit seiner beeindruckenden Größe, dem markanten Trompetenruf und seinen anmutigen Balztänzen gehört der Kranich zu den faszinierendsten Vögeln Europas. In seinem natürlichen Lebensraum ist er ein stiller Botschafter für intakte Feuchtgebiete und eine echte Erfolgsgeschichte im Artenschutz.
Storch
Der Weißstorch (Ciconia ciconia) zählt zu den bekanntesten heimischen Großvögeln Europas. Mit seiner schwarz-weißen Gefiederfärbung, dem langen roten Schnabel und den ausdrucksstarken Beinen ist er leicht zu erkennen. Als Zugvogel legt er jährlich tausende Kilometer zwischen seinen Brutgebieten in Europa und den Überwinterungsgebieten in Afrika zurück. Der Lebensraum des Storches erstreckt sich über feuchte Wiesen, Flussauen und landwirtschaftlich genutzte Flächen – Orte, an denen er ausreichend Nahrung wie Frösche, Insekten und Kleinsäuger findet. Besonders bekannt ist der Storch auch für sein auffälliges Klappern mit dem Schnabel, das eine wichtige Rolle bei der Paarbindung spielt.
Buntspecht
Der Buntspecht ist ein echter Waldhandwerker: Mit seinem kräftigen Schnabel hämmert er nicht nur nach Nahrung, sondern baut auch kunstvolle Bruthöhlen in Baumstämme. Als Einzelgänger lebt er das ganze Jahr über in unseren Wäldern und Gärten und ist ein unverzichtbarer Teil der heimischen Vogelwelt.
Rotkehlchen
Kaum ein anderer Singvogel ist so beliebt und häufig zu sehen wie das Rotkehlchen. Mit seiner leuchtend orangeroten Brust und dem neugierigen Verhalten fällt es sofort ins Auge. Im Steckbrief erfährst du alles Wichtige über seine Merkmale, Lebensweise und seinen Platz in unserer Natur.
Amsel
Die Amsel (Turdus merula) gehört zur Familie der Drosseln und ist in Europa weit verbreitet. Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen Männchen und Weibchen: Während die Männchen tiefschwarzes Gefieder und einen leuchtend gelben Schnabel haben, sind die Weibchen meist braun gefärbt. Amseln sind anpassungsfähige Vögel, die in Wäldern, Gärten und Parks leben. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Würmern und Beeren. In der Paarungszeit von März bis Juli verteidigen die Männchen ihr Revier mit lautem Gesang.
Eichelhäher
Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein geschickter und kluger Waldbewohner, der vor allem durch sein blau-schwarz-weiß gemustertes Flügelfeld auffällt. Er gehört zur Familie der Rabenvögel und ist in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. Besonders bekannt ist der Vogel für sein Verhalten, Eicheln als Wintervorrat zu vergraben – oft so erfolgreich, dass aus vergessenen Vorräten neue Bäume sprießen. Neben pflanzlicher Nahrung frisst er auch Insekten, Eier und Jungvögel. Eichelhäher sind meist paarweise unterwegs und verteidigen ihr Revier energisch.









