Die Rotmilan Spannweite beträgt im Durchschnitt 150 bis 170 cm, in seltenen Fällen sogar noch mehr. Damit zählt der Rotmilan zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. Zum Vergleich: Ein Mäusebussard bringt es auf etwa 120 cm Spannweite. Die Flügel sind lang und schmal, mit fingergleich gespreizten Handschwingen, die im Flugbild deutlich sichtbar sind. In Kombination mit dem lang gegabelten Schwanz ergibt sich ein charakteristisches und gut erkennbares Flugprofil, das ihn auch aus großer Entfernung unverwechselbar macht.
Rotmilan Ruf
Copyright: Soundaufnahmen über Xeno-Canto, aufgenommen von Tanguy Lois. Quellen: https://xeno-canto.org/ und https://xeno-canto.org/about/terms
Wie die Rotmilan Spannweite das Flugverhalten beeinflusst
Dank seiner großen Spannweite kann der Rotmilan stundenlang in der Luft bleiben, ohne aktiv mit den Flügeln zu schlagen. Er nutzt Thermik und aufsteigende Warmluft, um Höhen zu gewinnen und weite Strecken zurückzulegen. Dieses Gleitverhalten ist besonders energieeffizient und erklärt, warum man den Rotmilan oft hoch über offenen Landschaften kreisend sieht. Im Gegensatz zu kleineren Vögeln, die ständig mit den Flügeln schlagen müssen, wirkt der Rotmilan fast schwerelos am Himmel
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Lebensraum und Sichtung abhängig von der Rotmilan Spannweite
Die Rotmilan Spannweite macht ihn zum perfekten Bewohner von offenen Landschaften, wie Feldfluren, Wiesen, Waldlichtungen und Agrarflächen. Dort kann er seine ausladenden Flügel vollständig nutzen. In engen Wäldern oder dicht bebauten Gebieten ist er dagegen nur selten anzutreffen. Besonders in Mitteldeutschland, etwa in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen, sind Rotmilane regelmäßig zu beobachten. Seine Größe hilft nicht nur beim Fliegen, sondern auch bei der Jagd auf kleinere Vögel, Insekten oder Aas auf den Feldern.
Unterschiede zur Spannweite anderer Greifvögel
Im Vergleich zu anderen Greifvögeln, wie dem Schwarzmilan oder dem Habicht, fällt die Rotmilan Spannweite besonders auf. Der Schwarzmilan erreicht maximal 150 cm, wirkt aber durch seine dunkleren Farben und die weniger tief gegabelte Schwanzform oft kompakter. Der Habicht ist kräftiger gebaut, aber seine Flügel sind kürzer und breiter, was ihn agiler im Wald macht. Der Rotmilan hingegen ist ein spezialisierter Gleiter, der von seiner Flügelspannweite lebt – und dadurch das offene Gelände dominiert.

